Beethovenfest 2019 : Die Mondschein-Sonate

Beethovens “Mondschein-Sonate„ glaubt ein jeder zu kennen. Aber schon der Name geht nicht auf Beethoven, sondern auf den Dichter Ludwig Rellstab zurück, der fünf Jahre nach Beethovens Tod ein Landschaftserlebnis bei Mondschein auf dem Vierwaldstättersee auf die Sonate übertrug.

Pierre-Laurent Aimard verbindet die im ersten Satz scheinbar schwebende, im dritten dann umso gewichtigere “Sonata quasi una fantasia„ mit Werken bedeutender Komponisten des 20. Jahrhunderts, die er persönlich kannte: In Paris studierte er bei Yvonne Loriod, Ehefrau von Olivier Messiaen, durch die er Zugang zu der spirituellen Welt des Komponisten-Ornithologen erhielt; er war Gründungsmitglied von Pierre Boulez’ Ensemble intercontemporain, und mit György Ligeti verband ihn eine jahrzehntelange Freundschaft, aus der zahlreiche Werke – für ihn komponiert – hervorgingen. Als eine “Lichtgestalt im Musikleben unserer Zeit„ bezeichnete das Kuratorium der Ernst von Siemens Musikstiftung den Pianisten bei der Überreichung ihres “Nobelpreises„ für Musik 2017.

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Die Mondschein-Sonate