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Kampf gegen Corona: Frankreich verschärft Maßnahmen

Impfnachweis und kostenpflichtige Tests : Diese Corona-Regeln sind im Frankreichurlaub zu beachten

Auf die steigende Zahl der Neuinfektionen reagiert Frankreich mit einer Verschärfung seiner Corona-Maßnahmen. Auch Touristinnen und Touristen sind von den neuen Regeln betroffen.

In Frankreich steigen die Corona-Infektionszahlen angesichts der Delta-Variante wieder schnell an. Um einen erneuten Lockdown zu vermeiden, setzt die Regierung nun auf die Impfung, was auch im täglichen Leben einige Veränderungen mit sich bringt.

Wer nach Frankreich reist, sollte auf jeden Fall einen vollständigen Impfschutz nachweisen können. In vielen Bereichen wird der „pass sanitaire“ ab dem 21. Juli zur Pflicht. Alternativ kann oft auch ein aktueller, negativer PCR- oder Antigen-Test vorgelegt werden. Doch Vorsicht: die Tests sind inzwischen in Frankreich für Ausländer nicht mehr gratis und kosten zwischen 30 Euro und 50 Euro.

Der Impf-Nachweis gilt in Zukunft auch etwa für Restaurantbesuche, Museen und Kinos. Im Gegenzug werden aber die Beschränkungen aufgehoben, was die Zahl der Besucher angeht. Darauf geachtet werden sollte allerdings, dass viele Kulturstätten eine vorherige Buchung verlangen, die in der Regel Online geschieht. Auch ist das Tragen einer Maske im Moment noch Pflicht.

Auch auf Konzerten – egal ob drinnen oder draußen - ist der „pass sanitaire“ ein Muss. Also eine vollständige Impfung oder ein negativer Test. Diese Regelung galt bisher für Konzerte ab 1000 Besuchern, wurde nun aber auf Veranstaltungen ab 50 Besucher festgelegt.

Seit dem 9. Juli haben Nachtclubs und Diskotheken wieder geöffnet. Die Zahl der Gäste ist in der Regel allerdings beschränkt. Und auch hier gilt: ohne Impfpass oder Test kein Zutritt. Allerdings wird auf das Tragen von Masken verzichtet.