Vier-Tage-Kirmes in Nierendorf: Von der Schaumparty zum Schubkarren-Cub

Vier-Tage-Kirmes in Nierendorf : Von der Schaumparty zum Schubkarren-Cub

Wenn der Kameradschaftsverein der Freiwilligen Feuerwehr und der Junggesellenverein Nierendorf gemeinsame Sache machen und zur Kirmes einladen, ist im Festzelt neben dem Feuerwehrgerätehaus immer viel los.

Vier Tage lang boten die Veranstalter ihren Gästen ein abwechslungsreiches Programm, bei dem alle Altersgruppen und Interessen abgedeckt wurden. Die beiden Vorsitzenden Klaus Assenmacher und Florian Moog freuten sich über den guten Besuch an allen vier Tagen.

Los ging es mit der Schaumparty 3.0 des Junggesellenvereins zur Musik von DJ Guido Gehrmann. Die Schaumkanone erzeugte stolze 130 Kubikmeter Schaum pro Minute und verwandelte so das Festzelt im Handumdrehen in ein blubberndes Schaumland. Derweil mixten die Nierendorfer Möhnen in der Cocktailbar jede Menge leckere Longdrinks und Shooters wie Tequila Sunrise, Cuba Libre und Caipirinha. Am Samstag ging beim Tanzabend mit der Band "Herzschlag" einmal mehr so richtig die Post ab.

Der Kirmessonntag startete mit dem Anstich des Jubiläums-Bierfasses der Kreissparkasse mit Ortsvorsteher Josef Braun, Markus Ockenfels von der Kreissparkasse und Klaus Assenmacher vom 66 Mitglieder starken Kameradschaftsverein. Zum anschließenden traditionellen Frühschoppen gaben sich auch zahlreiche befreundete Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Grafschaft die Ehre.

Auch an die Kinder war gedacht, sie bevölkerten die "Feuerwehr-Hüpfburg", ließen sich mit dem Feuerwehrauto durch den Ort fahren und stellten beim beliebten Zielspritzen mit der Handspritze ihre Treffsicherheit unter Beweis. Große Augen machten die Gäste bei der Zaubershow von Magier Walter Andes.

Doch einer der Höhepunkte der Kirmes ist in jedem Jahr der berühmt-berüchtigte "Familien-Schubkarren-Cup", der bereits zum elften Mal ausgerichtet wurde. Dabei wurden die Wettkämpfer lautstark vom begeisterten Publikum angefeuert. Am Montag luden Kameradschaftsverein und Junggesellen noch einmal ins Festzelt ein, wo man gemütlich die Kirmes ausklingen ließ.