Wie Instrumente gebaut werden

Orchesterfest in der Beethovenhalle zog vor allem Familien mit Kindern an. Ein Artikel einer Schülerin des Bonner Beethoven-Gymnasiums, Klasse 8a.

Weil der Eintritt frei war, besuchten vielen Familie das Orchesterfest in der Beethovenhalle. Zudem gab es kleine Workshops und Stände, wo Kinder lernen konnten, wie Geige, Fagotte und Schlagzeug gebaut werden.

Die Plätze in dem riesigen Orchestersaal mit den vielen, hellen Lichtern an der Decke wurden fast ganz gefüllt. Während man darauf wartete, dass das Konzert begann, stimmten die Musiker ihre Instrumente. Zu hören waren Violinen, Flöten, Oboen, Klarinetten, Fagotte, Hörner, Trompeten, Posaunen, Harfen, Tuben und der Pulsschlag eines Orchesters: das Schlagzeug.

Sobald die Lichter dunkler wurden, eröffnete das Orchester Bobbys Klassik das Fest. Man erwartete eigentlich sehr klassische Musik, doch das Publikum wurde mit Filmmusik von Harry Potter, Loreley, Fluch der Karibik, Jurassic Park und James Bond überrascht, die erraten werden musste.

Ab und zu kamen auch junge Tänzerinnen und Ballerinas in traditionellen chinesischen Gewändern oder langen weißen Kleidern vor, die einem durch ihre Tanzvorführungen ein Bild vom jeweils gespielten Lied zeigten.

Die Instrumente passten sich den Szenen an: Für etwas Unheilvolles spielten die tiefen Töne wie zum Beispiel die Kontrabässe und bei geheimnisvollen, freudigen Ereignissen spielten die hellen Instrumente langsam und zunehmend schnell. Die Aufführung mit dem Lied "Town of Hope and Glory", das von unserer geliebten Stadt Bonn handelte, gab es auch zum Mitsingen.

Dann bedankte sich der Dirigent und Orchesterpädagoge Thomas Honickel für die tolle Zusammenarbeit mit dem Orchester und bekam ein Geschenk und Blumen. Zum Schluss warf er seinen Taktstock in die Menge, der von einer jungen Dame aufgefangen wurde. Sie durfte dann mit Honickels Hilfe dirigieren, bevor er sich verabschiedete. Auf das Publikum warteten anschließend noch weitere Konzerte.

Beethoven-Gymnasium, Klasse 8a