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Mit Postsendungen: Äthiopier schmuggelt sich nach Frankfurt

Mit Postsendungen : Äthiopier schmuggelt sich nach Frankfurt

In einem Container mit Postsendungen hat sich ein Äthiopier als blinder Passagier nach Frankfurt fliegen lassen. Nach der Landung der Maschine aus der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba habe der 23-Jährige mit Klopfen auf sich aufmerksam gemacht, berichtete die Bundespolizei am Donnerstag.

Neun Stunden lang müsse der Mann in dem Container ausgeharrt haben, aus dem er sich nicht hätte selbst befreien können. Verletzt war er nicht - der Container stand an einer beheizten und belüfteten Stelle des Frachtraums. Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Samstag.

Der 23-Jährige, der als Verladearbeiter am Flughafen Addis Abeba beschäftigt war, habe lediglich seinen Dienstausweis dabeigehabt und einen Asylantrag gestellt, berichtete die Bundespolizei. Er sei jetzt im Flughafen-Transit, bis über seinen Antrag entschieden wird.