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Verbrauchertipps: Was sich im Februar ändert - WhatsApp, Jahresvignetten

WhatsApp, Vignetten und Co. : Das ändert sich im Februar für Verbraucher

Die Nutzungsbedingungen bei WhatsApp, die Abgabefrist für die Steuererklärung 2019, oder auch die Öffnungszeiten während der Karnevalstage bei den Bonner Ämtern. Für Verbraucher gibt es im Februar einige, relevante Änderungen.

Änderung der Nutzungsbedingungen bei WhatsApp

Bereits im Januar hatte WhatsApp seine Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien geändert. Verbraucher hatten diesen ursprünglich bis zum 8. Februar zustimmen sollen, da ansonsten die Sperrung des Accounts gedroht hätte. Die Änderungen in den Nutzungsbedingungen sorgen dafür, dass WhatsApp, das zum Facebook-Unternehmen gehört, die Daten der Nutzer mit Facebook austauschen darf. Für personalisierte Werbezwecke sollen die Daten in den europäischen Ländern jedoch weiter nicht verwendet werden dürfen. Das Unternehmen hat diese Änderungen nun auf den 15. Mai verschoben. Ob Accounts, die den neuen Nutzungsbedingungen nicht zustimmen, weiterhin bestehen bleiben oder gesperrt werden, ist bisher nicht klar.

Bonner SWB kehrt zum Regelfahrplan zurück

Ab dem 1. Februar fahren die Busse und Bahnen der SWB wieder im Regelbetrieb und folgen dem Fahrplan wie an Schultagen. Der gesteigerte Betrieb soll auf lange Sicht zu weniger Ansteckungen im ÖPNV führen, da die Fahrgäste so entzerrt werden.

Steuererklärung 2019

Die Steuerklärung für 2019 hat etwas mehr Zeit - wenn Verbraucher einen Steuerberater beauftragt haben. Am 28. Januar beschloss der Bundestag, dass die Abgabefrist um ein halbes Jahr verlängert wird. Ende Juli 2021 ist die Steuererklärung nun spätestens fällig. Das gilt jedoch nur, wenn ein Steuerberater beauftragt ist. Mit dem Gesetz sollen die Kanzleien entlastet werden. Wer zu einer Steuererklärung verpflichtet ist und keinen Steuerberater beauftragt hat, für den ist die Zeit zur Abgabe der Steuerklärung 2019 schon am 31. Juli 2020 verstrichen. Nur die freiwillige Steuerklärung für 2019 hat noch länger Zeit. Diese kann bis 2. Januar 2024 abgegeben werden.

Online-Zahlungen mit Kreditkarte

Bereits zum Januar hin hätten die strengeren Sicherheitskontrollen für das Bezahlen mit Kreditkarten im Onlinehandel in Kraft treten sollen. Allerdings hatte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) doch weiteren Aufschub gewährt. Seit dem 15. Januar gilt daher, dass Kreditkartenzahlungen ab 250 Euro nur noch mit doppelter Authentifizierung durchgeführt werden können. Diese Regel verschärft sich im kommenden Monat. Ab dem 15. Februar gilt dann, dass die „Zwei-Faktor-Authentifizierung“ bereits bei Beträgen ab 150 Euro verpflichtend ist.

Pflegepersonaluntergrenzen

Ab dem 1. Februar gelten in den pflegesensitiven Bereichen der Krankenhäuser neue Pflegepersonaluntergrenzen. Dadurch soll eine gute Behandlung der Patienten sichergestellt werden. In den Abteilungen Innere Medizin, Pädiatrie, Allgemeine Chirugie und pädiatrische Intensivmedizin dürfen zum Teil nur noch bis zu zehn Patienten auf eine Pflegekraft kommen.

Öffnungszeiten der Ämter während Karneval

Bereits im September letzten Jahres hatten die Landesregierung NRW und die Karnevalsvereine beschlossen, auf Großveranstaltungen und Karnevalszüge zu verzichten. Im Zusammenhang damit hat die Stadt Bonn angekündigt, dass auch die Öffnungszeiten der Bonner Ämter an den Karnevalstagen nicht geändert werden, sodass die Ämter auch an diesen Tagen regulär geöffnet haben.

Jahresvignetten laufen aus

Nur noch bis Ende Januar sind die Jahresvignetten für Österreich, Schweiz und Slowenien gültig. Ab dem 1. Februar sollten Verbraucher daher eine neue Vignette kaufen, die dann für 2021 gültig ist. Wichtig ist dabei auch, dass die Vignette gut sichtbar an der Windschutzscheibe angebracht wird, Bußgelder könnten sonst teuer werden.

(ga)