1. Region

Ab Ferienstart wird gearbeitet: Ab kommender Woche beginnt der Ausbau der Linzer Straße

Ab Ferienstart wird gearbeitet : Ab kommender Woche beginnt der Ausbau der Linzer Straße

Ab Mitte kommender Woche wird es ernst: Mit den Arbeiten am südlichsten Zipfel der Linzer Straße zwischen der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz und dem neuen Kreisel am Drieschweg beginnt der Ausbau der Linzer Straße mit Rad- und Gehweg und Grünstreifen. Ein Mammutprojekt, das sich über Jahre hinziehen wird.

Und das mit einer Vollsperrung beginnt, wie die Verwaltung am Dienstag in der Sitzung der Ausschüsse für Umwelt und Verkehr sowie Planen und Bauen mitteilte: Sowohl die Arbeiten an besagtem ersten Teilabschnitt als auch die von Kreisel bis Berck-sur-Mer-Straße werden unter Vollsperrung abgewickelt.

Das sorgt nicht gerade für freudige Erwartung, etwa bei den Gewerbetreibenden. Gleichwohl folgten die politischen Gremien dem Vorschlag, der laut Verwaltung unter anderem den Vorteil hat, dass die Arbeiten zügiger vonstatten gehen können. Nachgefordert hatten die Ausschussmitglieder ein Umleitungskonzept, das sich nicht nur auf die ersten Teilabschnitte bezieht. Das Ergebnis, so Verkehrsgutachter Markus Geuenich nun: Am wenigsten Probleme bereite der erste Teilabschnitt, da der Verkehr über die neue Drieschwegspange umgeleitet werden könne.

Etwas aufwendiger schon sei der zweite Teilabschnitt; hierfür ist eine Umleitung durch das Gewerbegebiet mit einem Ringverkehr vorgesehen, lautete am Dienstag auch der einstimmige Beschluss. Noch nicht beraten wurde das weitere Vorgehen. Und das dürfte es rein stautechnisch in sich haben: Alle anderen Abschnitte bis zur Mülheimer Straße können laut Gutachter jeweils nur einseitig gebaut werden, da Umleitungsstrecken nicht zur Verfügung stünden.

Das "totale Chaos" für sicher an die vier Jahre befürchtete da Burkhard Hoffmeister (Grüne). Und hernach "mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer", hielt Peter Profittlich (CDU) entgegen, warum mehrheitlich für einen Ausbau mit entsprechenden Seitenstreifen entschieden worden war, der vom Land bezuschusst wird.

So oder so geht es jetzt los. Bis Dezember soll der erste Teilabschnitt fertig sein, im kommenden Jahr dann der zweite folgen. Für beide Teilabschnitte rechnet die Stadtverwaltung mit einer Bauzeit von rund einem Jahr.