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Neubau auf dem Venusberg: Bonner Unikliniken: Eltern-Kind-Zentrum wird 2019 fertig

Neubau auf dem Venusberg : Bonner Unikliniken: Eltern-Kind-Zentrum wird 2019 fertig

In den nächsten vier Jahren werden 350 Millionen Euro in die Bonner Unikliniken und deren Infrastruktur investiert. Entstehen sollen unter anderem ein Herzzentrum, der Neubau des Biomedizinischen Zentrums II, ein Bildungszentrum und ein Eltern-Kind-Zentrum.

In den kommenden vier Jahren werden auf dem Venusberg rund 350 Millionen Euro in Infrastrukturprojekte investiert. Das Geld kommt zu großen Teilen vom Land Nordrhein-Westfalen. Teuerstes Projekt ist das Herzzentrum. Es soll planmäßig Ende 2021 in Betrieb gehen und kostet 95 Millionen Euro. Im zweiten Quartal 2019 ist die Fertigstellung des Eltern-Kind-Zentrums (kurz: Elki) für 88 Millionen Euro geplant. Im Anschluss zieht die Kinderklinik von der B 9 hoch ins Zentrum. Auf dem Venusberg werden dann Kinderheilkunde und Geburtshilfe unter einem Dach vereint sein.

Weitere Großbaustelle sind der Neubau des Biomedizinischen Zentrums II bis zum zweiten Quartel 2019 (Kosten: 38,6 Millionen Euro), das neue Bildungszentrum bis Anfang 2020 (Kosten: 18 Millionen Euro) und die Nachnutzung des Neurozentrums bis Anfang 2021 für knapp 29,6 Millionen.

Bereits Anfang 2018 geht die Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung an den Start. Kosten: acht Millionen Euro. Der Hubschrauberlandeplatz, voraussichtlich fertig ab dem zweiten Quartal 2019, ist mit 6,5 Millionen Euro veranschlagt, die Rohrpost wird bis 2021 sukzessive eingeführt (6,7 Millionen), die Feuerwache ist endgültig Ende 2018 fertig (vier Millionen). In ein Heißlabor für die Nuklearmedizin fließen 3,4 Millionen Euro bis 2019, in die Verbesserung der Strahlentherapie 2,5 Millionen bis Anfang 2018 und in die Neuordnung des Eingangsbereich etwa 8,5 Millionen Euro bis Ende 2021.

Die Uniklinik hat im vergangenen Jahr ein Plus von 3,9 Millionen Euro erwirtschaftet, das aufgrund der Gemeinnützigkeit ins Unternehmen investiert wird. Von 2015 auf 2016 hat sie dennoch die Personalausgaben um 20 Millionen Euro auf 343 Millionen gesteigert und weitere Mitarbeiter eingestellt, so der Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Direktor Wolfgang Holzgreve.