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Banken treiben kontaktloses Bezahlen voran

Banken treiben kontaktloses Bezahlen voran

Banken und Sparkassen setzen auf das Bezahlen ohne Bargeld. Ende nächsten Jahres soll dies kontaktlos mit der EC-Karte möglich sein. Diese muss lediglich vor ein Lesegerät gehalten werden.

Nach einem erfolgreichem Test wollen Banken und Sparkassen in Deutschland ihr Angebot für bargeldloses Bezahlen ausbauen. Ab Ende 2014 solle in einer deutschen Metropolregion das kontaktlose Bezahlen per Funkchip ohne vorheriges Aufladen der EC-Karte mit Guthaben erprobt werden, kündigte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) als Federführer der Deutschen Kreditwirtschaft in Frankfurt an. So sollen Verbraucher auch größere Beträge quasi im Vorbeigehen bezahlen können, müssen dazu allerdings ihre Geheimnummer (PIN) eingeben.

"Girocard kontaktlos" baut auf Erfahrungen von "Girogo" auf. Die Technik wird seit April 2012 in der Region Hannover-Wolfsburg- Braunschweig getestet. Kunden können etwa in Tankstellen, Buchläden, Supermärkten oder im Fußballstadion Beträge bis 20 Euro quasi im Vorbeigehen begleichen. Die Bankkarte muss nur vor ein Lesegerät gehalten werden, PIN-Eingabe ist nicht notwendig. Zuvor muss die Karte mit Guthaben aufgeladen werden, bis zu 200 Euro sind möglich.

"Innerhalb von nur elf Monaten ist es uns gelungen, Girogo als innovatives Bezahlverfahren zu positionieren", bilanzierte Werner Netzel, geschäftsführendes DSGV-Vorstandsmitglied. In mehr als 430 Filialen bei 74 Einzelhandelsunternehmen könnten Kunden mit "Girogo" bezahlen. In der Testregion seien über 1,3 Millionen solcher Karten ausgegeben worden. Auch Visa und Mastercard treiben die Technik voran.

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Sparkassen zu kontaktlosem Bezahlen