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Turnhalle in Witterschlick: Neue Technik für die Witterschlicker Turnhalle

Turnhalle in Witterschlick : Neue Technik für die Witterschlicker Turnhalle

Die Heizung und die Beleuchtung des Gebäudes in Witterschlick wurden erneuert und auf LED-Technik umgerüstet. Insgesamt kostet die neue Technik rund 200 000 Euro.

Neues Licht für die Witterschlicker Turnhalle. Mit Unterstützung des Energieversorgungsunternehmens Innogy wurde im Rahmen einer energetischen Sanierung die Allgemein- sowie die Sicherheitsbeleuchtung der Turnhalle an der Buschhovener Straße auf eine energieeffiziente LED-Technik umgerüstet. Vertreter der Gemeinde sowie von Innogy machten sich kürzlich ein Bild von der neuen Anlage.

Wie die Alfterer Gemeindeverwaltung auf ihrer Internetseite mitteilte, seien 50 reguläre Leuchten sowie zehn Sicherheitsleuchten durch 39 Leuchten und zehn Sicherheitsleuchten in LED-Technik ersetzt worden. In den Räumen und Fluren des Gebäudes seien so künftig neue, energieeffiziente Deckenleuchten im Einsatz, hieß es von der Gemeinde weiter. Diese würden präsenz- und tageslichtabhängig gesteuert und leuchteten die Innenbereiche optisch besser aus. Im Hallenbereich würden nun so Beleuchtungsstärken erreicht, die beispielsweise Tischtennis unter offiziellen Wettkampfbedingungen ermöglichten.

LED-Technik für den Klimaschutz

Durch die langlebigere LED-Technik entlaste man nicht nur den Haushalt der Gemeinde, sondern spare beim Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen ein, was dem Klimaschutz helfe, teilte Alfters Bürgermeister Rolf Schumacher auf der Internetseite der Gemeinde mit. Innogy sieht nach Angaben von Kommunalbetreuerin Martina Meyer in der finanziellen Förderung der Anlage einen Beitrag für mehr Standortqualität und Wertschöpfung in der Region.

Nicht nur die Beleuchtung der Turnhalle wurde erneuert, sondern ebenso die Heizungsanlage. Nach Angaben von Alfters Gemeindesprecherin Maryla Günther wurde „systembedingt“ die Hallenbeleuchtung in der Ausschreibung Heizungssanierung mit angeboten und ausgeführt. Die Kosten dafür belaufen sich nach Angaben der Gemeindeverwaltung auf rund 130 000 Euro für die Heizung sowie auf rund 70 000 Euro für die Hallenbeleuchtung. Bereits im Vorfeld hatte die Verwaltung angekündigt, die Sanierung der Heizung in Teilen mit Mitteln aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz zu decken. „Zu welchen Teilen die Fördertöpfe zum Tragen kommen, ist abhängig von der Rückmeldung der Fördergeber, die uns aktuell noch nicht vorliegt“, sagte Günther. Innogy wollte sich auf Anfrage des General-Anzeigers nicht konkret zur Höhe der Förderung der Beleuchtungsanlage äußern. Laut Unternehmenssprecherin Edith Feuerborn liegt die Summe im fünfstelligen Bereich.