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Spannende Wettkämpfe bei den St. Hubertus Schützen Bornheim-Botzdorf: Marita Viand ist Schützenkönigin - zum vierten Mal

Spannende Wettkämpfe bei den St. Hubertus Schützen Bornheim-Botzdorf : Marita Viand ist Schützenkönigin - zum vierten Mal

Für Marita Viand war der Samstag ein ausgesprochen gelungener Tag. Zum vierten Mal wurde die 58-jährige Schützenkönig der St. Hubertus Schützenbruderschaft Bornheim-Botzdorf.

Traditionell begannen die Schützen um Brudermeister Peter Klett den Namenstag ihres Patrons Hubertus mit einer Messe. Anschließend gingen im katholischen Pfarrzentrum an der Ohrbachstraße die Schießwettbewerbe los.

Mit Viand und Wilfried Hülz kämpften in diesem Jahr nur zwei Aspiranten um den Titel des Schützenkönigs. Den Vogel von der Stange holte dann letztlich mit dem 202. Schuss um 20.30 Uhr die erfahrene Schützin Viand.

Ihre Treffsicherheit hat die gebürtige Bonnerin schon oft bewiesen - so als Schützenkönigin 2007, 2010, 2012 und 2013 als Königigin der Könige. 2013 wurde die als erste Frau Kaiserin und sorgte im Bezirk Vorgebirge der Historischen Deutschen Bruderschaften für Furore. "Ich wollte in diesem Jahr unbedingt noch einmal den Titel bekommen", sagt die frisch gebackene Majestät, die seit 1994 Mitglied der Bornheimer Bruderschaft ist, und schmunzelt.

Einmal in der Woche trainiert sie ihre Zielsicherheit - für die Steuerfachgehilfin ist dies stets mit zeitlichem Aufwand verbunden, wohnt und arbeitet sie doch in Bad Neuenahr.

Aber auch die ehemaligen Schützenkönige der Bruderschaft traten zum Wettkampf an. Mit dem 306. Schuss erlangte Josefine Bohne den Titel Königin der Könige. Neuer Schülerprinz wurde Daniel Letizia (183. Schuss), bei den Jugendlichen zwischen 16 und 24 Jahren hatte Florian Schättgen (144. Schuss) die Nase vorne und ist nun Jugendprinz.

Den Hubertusorden erlangten beim sportlichen Schießen auf den ersten beiden Plätzen Hildegard Mager (52,8 Teiler) und Brudermeister Peter Klett (66,4 Teiler).

Im Jedermannschießen, dem Wettbewerb der Inaktiven, siegte mit 75,0 Teilern Lukas Maschke. Den Emil-Lohmar-Wanderpokal nahm Philipp Büser mit nach Hause (25 Punkte). Eine Premiere erlebten die Kinder zwischen acht und zwölf Jahren. Matthias Klett (8)und Tim Letizia (7) nutzten die Gelegenheit, ihre Treff- und Zielsicherheit mit dem Lasergewehr unter Beweis zu stellen. Über den neuen Titel Bambiniprinz freute sich Matthias Klett.

Das Patronatsfest nahmen die Schützen zum Anlass, zahlreiche Ehrungen durchzuführen. So wurde Elke Margenburg für ihre 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Ebenso ausgezeichnet mit dem Ehrenkreuz in Bronze wurden Peter Dick und Helmut Bauer, die sich seit 20 beziehungsweise rund 24 Jahren als Schießmeister der Bruderschaft um den Schießsport Verdienste erworben haben.

Über das silberne Verdienstkreuz für sein Engagement um die Jugend freute sich Peter Klett. 2016 zum Brudermeister gewählt, kümmert er sich um die Nachwuchsförderung, "um der Jugend bei uns auch Perspektiven aufzuzeigen", so Klett. (trs)