"Breisiger Verzällche": Mundart steht im Vordergrund

"Breisiger Verzällche" : Mundart steht im Vordergrund

Die vierten "Breisiger Verzällche" lockten viele Besucher zu einem vergnüglichen Abend. Die vor vier Jahren von Guido Ernst und seinen Freunden aus der Sportgemeinschaft entwickelte Idee eines Heimatabends rund um das Thema Mundart trägt zunehmend Früchte.

Zunächst waren es Programmbeiträge von "Halbprofis" wie Stadtpoet Robert Hoß, Moderator und Karnevalist Waldi Fabritius und "Zausel" Rudi Krämer. Gastredner waren Helmut Schuld aus Gimmigen, Karl Kurth aus Königsfeld und Klaus Dreesbach aus Remagen. Sie heimsten als Mundart-Dichter und -Erzähler Lacherfolge ein. Auch Ernst trug Anekdoten zum Programm bei, versuchte aber dazu verstärkt, spontane Beiträge dem gesamten Publikum zu entlocken.

Nach so viel "gebrochenem Eis" meldeten sich auch Fabulierer aus den Zuhörerreihen, allen voran Karnevalistin Hildegard Kurp, dazu Egon Lammerich, Lois Schoch und andere. Mehr als nur ein Pausenfüller war Lieselotte Balz mit ihrem Akkordeon - sie unterhielt mit vielen bekannten Melodien. Nach dem rund zweistündigen Verzällches-Abend wurde aus dem Publikum schnell der Wunsch nach einer fünften Auflage laut. Guido Ernst und seine Crew sind sich darin auch einig: Nach so viel Zuspruch macht es Spaß, weiterzumachen - aber erst im kommenden Jahr.