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Mondorfer Jugend-Lauftreff: Weihnachtslauf bringt 10.500 Euro für die Kinderklinik ein

Mondorfer Jugend-Lauftreff : Weihnachtslauf bringt 10.500 Euro für die Kinderklinik ein

Es war ein Geldtransport der besonderen Art: Unter dem Motto "Pänz laufen für Pänz und die gute Sache" brachten rund 50 Läufer, Walker und Kinder des Mondorfer Jugend-Lauftreffs im sportlichen Laufschritt auch in diesem Jahr den Erlös des 19. Mondorfer Rewe-Weihnachtslaufs in die Kinderklinik Sankt Augustin.

Dort warteten Ruth Wehnert, Vorsitzende der Elterninitative krebskranker Kinder an der Kinderklinik Sankt Augustin, und ihr Team auf die Sportler und deren "Vorläufer" Helmut Otto. 27 Jahre lang hatte er die Geschicke des Lauftreff Mondorfs geleitet und nutzte die Feierstunde in der Kinderklinik nicht nur dazu, den symbolischen Staffelstab an Michael Schoring weiterzugeben, sondern auch, um eine Rekordspendensumme anzukündigen: 10.500 Euro kamen in diesem Jahr zusammen.

Julia Greiner und Severin Domgörgen überbrachten die Spende, mit der die über 19 Jahre erlaufene Spendensumme des Lauftreffs auf 77.500 Euro wuchs, an eine überraschte wie begeisterte Vorsitzende der Elterninitiative. "Wir können jeden Cent gut gebrauchen, denn wir haben allein mehr als 100.000 Euro an Personalkosten jährlich und zuletzt eine zweite Erzieherin für die Silberinsel angestellt."

Dorthin können sich an Krebs erkrankte Kinder und ihre Eltern aus dem Klinikalltag zurückziehen. Aber auch die Erneuerung des "digitalen Klassenzimmers" koste Geld, sagt Wehnert: Bis zu neun Kinder sollen über Tablet-PCs den Unterricht in ihrer Schule mitverfolgen können, um den Anschluss nicht zu verlieren. Weil auch in den Schulen ein Gerät stehen muss, werden insgesamt 18 Tablet-PCs benötigt.

"Die sind viel praktischer und mobiler als die Computer und Laptops, die wir bislang hatten. Derzeit haben wir auch neun Kinder, die das Angebot nutzen." Aber auch Freizeitangebote für die Kinder, ihre Geschwister und Familien sowie Unterstützung für Familien, die sich etwa Übernachtungskosten in der Nähe ihrer im Krankenhaus liegenden Kinder nicht leisten könnten, könne die Elterninitiative dank der Spenden ermöglichen.