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Neuer Standort bewährt sich: Stimmungsvoller Weihnachtsmarkt am Merler Dom

Neuer Standort bewährt sich : Stimmungsvoller Weihnachtsmarkt am Merler Dom

Weihnachtliche Klänge, Glühwein und Budenzauber bot der Merler Weihnachtsmarkt am Sonntag seinen Besuchern. Erstmals präsentierte sich der heimelige Markt am neuen Standort neben dem Merler Dom statt auf dem Dorfplatz.

"Hier ist es einfach stimmungsvoller", begründete Schriftführerin Antonie Fuchs die Entscheidung der Merler Dorfgemeinschaft. So rücke man dem von den Dorfkindern am Vorabend geschmückten Weihnachtsbaum näher, der traditionell hier stehe. Auch böten die Bäume eine gute Möglichkeit, Lichterketten zu befestigen. Zusätzlich sorge die Beleuchtung der kleinen Kirche für abendliche Illumination.

13 weihnachtlich geschmückte Stände und Zelte hatten sich zum Kreis formiert. Die Sportvereine TST und Rot-Weiß Merl, die Karnevalsgemeinschaft und die MS-Gruppe um Hannelore Roski präsentierten ihr Angebot. Zum ersten Mal dabei war die Meckenheimerin Erika Tepp, die ihre Waren, darunter selbst gefertigte Karten und Traumfänger, Holz-Engelchen aus Bali und Muschelarbeiten von den Philippinen, zugunsten eines indischen Waisenhauses verkaufte. Premiere hatte auch Sigrid Maluche.

Die Meckenheimerin fertigt in ihrer Freizeit aus alten Jeans Stofftaschen, durchweg Unikate. Jetzt bot sie die Produkte des modebewussten Recyclings erstmals zum Verkauf. Die drei Merlerinnen Hannelore Gerwing, Alexandra Stein und Doris Bellinghausen hatten sich - weil Reibekuchen in Merl nicht fehlen dürften - spontan dazu entschlossen, selbst welche zu backen und zu verkaufen. "Basteln ist meine Berufung", erläuterte die gebürtige Merlerin Nora Kail, warum sie seit zwei Monaten Fröbelsterne faltet und diese nun anbot. Süßigkeiten verteilten Werner Graszk und Julia Barancuk als Nikolaus und Engelchen.