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Das Geld für neue Spiele ist da

Das Geld für neue Spiele ist da

Gäbe es das Martin-Bucer-Haus nicht, das Medinghovener Sozialleben wäre um einiges ärmer. Das gilt vor allem für das interkulturelle Miteinander - gerade in diesem Stadtteil treffen viele Nationen aufeinander.

In dem Gebäude ist das evangelische Gemeindezentrum samt Kirche für diesen Bezirk untergebracht, die Deutsche Evangelische Frauengemeinschaft (DEF) richtet dort regelmäßig Veranstaltungen und Treffen aus, die Fotogruppe Hardtberg kommt regelmäßig in einem der Räume zusammen und auch der Bridge Club Bonn nutzt die Einrichtung gelegentlich für Turniere und Kurse.

Besonders wichtig ist das Martin-Bucer-Haus in der Stresemannstraße 28 als Treffpunkt für Kinder und Jugendliche aus Medinghoven. Mädchentanzgruppen, Karnevalsfeiern und vieles mehr gibt es dort. Die evangelische Jugendhilfe Godesheim richtet dort ihre offene Jugendarbeit aus.

Wenn das Haus donnerstags öffnet, kommen regelmäßig zwischen 30 und 40 Kinder zur offenen Tür der evangelischen Johanniskirchengemeinde. Da wird gebastelt, gespielt, getanzt und getobt - Leiterin Henrike Westphal gibt Hilfestellungen und Anregungen, aber in der Regel kein Programm vor.

Nur miteinander soll es sein. In dieser Donnerstagsgruppe gibt es keine Einschränkungen, jedes Kind kann dorthin kommen - unabhängig von Herkunft und Religionszugehörigkeit. Daneben leitet Westphal eine zweite Gruppe montags, die mehr christlich geprägt ist und mit einem Kindergottesdienst beginnt.

Verbrauch und Verschleiß bleiben natürlich nicht aus. Die Leiterin kann die 500 Euro, die die offene Tür von der Bonner Immobilienbörse als Spende erhalten hat, deshalb gut gebrauchen: "Wir werden davon neues Spiel- und Bastelmaterial für die offene Tür kaufen", so Westphal. Geöffnet ist sie donnerstags von 16.30 bis 18 Uhr.