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Gesamtschule: Königswinterer CDU bekennen sich zu einem Teilstandort in Bad Honnef

Gesamtschule : Königswinterer CDU bekennen sich zu einem Teilstandort in Bad Honnef

"Die Eltern haben klar entschieden", sagte der Königswinterer CDU-Fraktionschef Josef Griese zum Thema Gesamtschule. Und bekannte sich bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung auch ausdrücklich zu einer Dependance in Bad Honnef, die man zügig weiter vorantreiben möchte.

Gespräche mit der Bad Honnefer Bürgermeisterin Wally Feiden, so berichtete ihr Königswinterer Amtskollege Peter Wirtz, seien in einer konstruktiven Atmosphäre verlaufen.

Bei 181 Anmeldungen, davon 146 aus Königswinter, erübrige es sich, über Schulsysteme zu diskutieren. Er selbst habe immer betont, dass es sich bei der Gesamtschule um eine Regelschule handle, "nun gilt es den Elternwillen zu respektieren". Dennoch sei man mit der Entscheidung, sich für eine Sekundarschule einzusetzen, nicht auf dem Holzweg gewesen, betonte Christdemokrat Norbert Mahlberg. Die CDU sei davon überzeugt, dass man auf die Zukunft des Gymnasiums am Oelberg schauen müsse. Es sei keine Entscheidung aus dem Bauch heraus gewesen, sondern eine Entscheidung der Vernunft. Schließlich sei die Sekundarschule nichts anderes als eine Gesamtschule ohne Oberstufe.

Die CDU sei aber auch immer der Ansicht gewesen, so Griese, dass man Bad Honnef helfen müsse, "und wir wollen über eine Dependance helfen". Die Ablehnung einer Lösung noch für das kommende Schuljahr aber sei trotzdem richtig gewesen, verteidigte er das Abstimmungsverhalten der Koalition im Königswinterer Stadtrat. Griese: "Es müssen erst die Rahmenbedingungen wie Trägerschaft und schulorganisatorische Details festgelegt werden." Dennoch wolle man die Sache vorantreiben, damit die Dependance im Schuljahr 2014/15 an den Start gehen könne. Dass das funktionieren könnte, glaubt auch Bürgermeister Peter Wirtz nach seinen jüngsten Gesprächen mit Bad Honnefs Bürgermeisterin Wally Feiden. Es gäbe viele kleine Details zu klären, "aber wir hoffen vor dem Sommer in die erste Beratungsrunde gehen zu können". Im Unterausschuss sollen Vertreter beider Räte und Verwaltungen anwesend sein. Wirtz: "Das ist der richtige Umgang miteinander."