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Pfarrheim der St. Marien-Gemeinde: Ein Eckstein im Gemeindeleben

Pfarrheim der St. Marien-Gemeinde : Ein Eckstein im Gemeindeleben

Groß war am gestrigen Sonntag das Interesse der Bevölkerung, das neue Pfarrheim neben der St. Gereon-Kirche näher in Augenschein zu nehmen. In der überfüllten Kirche feierte die Gemeinde zunächst mit Weihbischof Ansgar Puff und Pfarrer Hermann Josef Zeyen einen großen Festgottesdienst.

Nicht nur in der Kirche lobten der Weihbischof, die Wachtberger Bürgermeisterin Renate Offergeld, die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Claudia Langen und der Vorsitzende des Bauausschusses, Robert Passmann, das Ergebnis nach langer Planungsphase und zehnmonatiger Bauzeit.

Alle waren sich darin einig, dass das Haus St. Gereon mit seinem 100 Quadratmeter großen Saal, einem 60 Quadratmeter großen Foyer, einer großen Küche, einem Sitzungsraum und der in einem 80 Quadratmeter großen Raum untergebrachten Bücherei ein Eckstein in der Geschichte Niederbachems sowie der gesamten Wachtberger Marien-Gemeinde sei.

Alfred Schneider, Vertreter des Architekturbüros Klose & Schneider, erläuterte die Gebäudestruktur, die Ausrichtung des Hauses als eine Art Fähre, die am Fähranleger andockt, sowie die moderne Wirkung als kommunikativer Treffpunkt für Jung und Alt.

Die ökumenischen Glückwünsche der evangelischen Kirchengemeinde Wachtberg überbrachte Pfarrer Schmitz-Valadier mit Gitarre und ließ die Anwesenden den Refrain "Komm bau ein Haus, das uns beschützt, pflanz´ einen Baum, der Schatten wirft und beschreib den Himmel, der uns blüht" mitsingen. Der Gospelchor der katholischen Kirchengemeinde Wachtberg stimmte "Oh happy day" an - die Besucher sangen kräftig mit.