Polizei hat Anzeige aufgenommen Erneute Beschädigung an Fensterscheibe des Trinkpavillons

Bad Godesberg · Am Wochenende haben Unbekannte mutmaßlich erneut auf den Trinkpavillon an der Stadthalle geschossen. Die Beschädigung könnte allerdings auch durch einen spitzen Gegenstand entstanden sein. Erst im Dezember wurde seitens der Stadt eine kaputte Scheibe ausgetauscht – auch diese wurde wahrscheinlich beschossen.

  Der Trinkpavillon ist mutmaßlich erneut beschossen worden.

Der Trinkpavillon ist mutmaßlich erneut beschossen worden.

Foto: Axel Vogel

Der Trinkpavillon an der Stadthalle ist in der Nacht von Freitag auf Samstag erneut mutmaßlich beschossen worden. Die Beschädigung an einer der Fensterscheiben weist einen entsprechenden Schaden auf, der allerdings auch durch einen spitzen Gegenstand entstanden sein könnte. Die Hintergründe müssen nun durch die Polizei aufgeklärt werden. Entdeckt wurde die Beschädigung am Samstagmorgen. Laut Eckhard Freyer, Vorsitzender des Vereins Bürger.Bad.Godesberg, der sich um den Pavillon kümmert, war der Schachclub bis spät in den Abend in dem Gebäude. „Da war noch alles okay – es muss danach passiert sein“, so Freyer.

Verein geht von gezielter Tat aus

Wie berichtet, wurde erst im Dezember eine andere Fensterscheibe des Trinkpavillons ausgewechselt, weil diese im September mutmaßlich durch Unbekannte beschossen worden war. Der Austausch hatte laut Stadtverwaltung rund 3000 Euro gekostet. Joachim Schäfer, ebenfalls vom Verein Bürger.Bad.Godesberg, sagt zu der erneuten Beschädigung: „Es kommt einem so vor, als sei dies nun eine Antwort darauf, dass die Scheibe erneuert wurde.“

Der Verein geht von einer gezielten Aktion und auch einem Schuss aus. Laut dem Verein war die Bonner Polizei am Samstag vor Ort, hat die Beschädigung und eine Anzeige aufgenommen. Die Leitstelle der Polizei bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Einsatz und auch, dass eine Anzeige wegen Sachbeschädigung aufgenommen wurde.

Aufnahmen von Videokameras müssen ausgewertet werden

Der Verein muss nun wieder auf die Stadt zugehen und einen Austausch veranlassen. Die Tat sei auch deshalb fatal, weil sie zu Verunsicherungen führe, so der Verein. Ob die Videokameras dieses Mal Aufnahmen der mutmaßlichen Täter gemacht haben, ist noch unklar. Wie berichtet, war die Anlage bei der Tat im September nicht funktionstüchtig, da es einen Stromausfall gegeben hatte.

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