1. Ratgeber
  2. GA gelistet (inaktive Rubrik)

Insekten, Spinnen, Wespen: Das hilft gegen die Tiere im Haus

Wespen, Spinnen und Co. : So lassen sich Insekten von der Wohnung fernhalten

Wenn es überall surrt und zirpt, hat die warme Jahreszeit begonnen. Wespen, Ameisen und Fliegen sind in Wohnungen allerdings meist ungebetene Gäste. Wir haben einige Tipps, wie man die Tiere aus der Wohnung fern halten kann.

Wespen, Fliegen und Mücken sind vor allem während der warmen Jahreszeit unterwegs. Und manche von ihnen nähern sich dann auch der eigenen Wohnung. Mit welchen Tricks man die Tiere davon abhalten kann, sich in den eigenen vier Wänden einzunisten, haben wir hier aufgelistet.

Wespen

Sommerzeit ist Wespen-Zeit. Die schwarz-gelben Insekten machen die Luft vor allem im August unsicher, wenn es draußen am wärmsten wird. Doch auch vorher können Wespen zum Problem werden, beispielsweise dann, wenn sie ihr Nest in Rollladenkästen einrichten wollen. Die Entfernung eines bereits existierenden Nests ist in Deutschland schwierig, da die Tiere unter Artenschutz stehen. Einfacher ist es da, den Bau eines Wespennests vorab zu verhindern. Die Wespe baut ihr Nest im Normalfall zwischen April und Mai und sucht dafür einen geschützten Platz, wie zum Beispiel einen Rollladenkasten. Helfen kann in diesem Fall, die Öffnung, die in den Kasten hineinführt, mit einer Bürstendichtung abzudichten. Das behindert die Rolllade nicht, hält aber Wespen vom Einnisten ab. Damit Wespen sich nicht in Hausmauern einnisten, sollten außerdem Risse in der Fassade geschlossen oder mit Fliegen- und Insektengittern abgedeckt werden.

Ameisen

Auch Ameisen bauen ihre Nester gerne in Hohlräumen von Wohnhäusern. Doch den Nestbau zu verhindern, ist in diesem Fall schwieriger. Dafür müsste jede Nische in der Hausfassade abgedichtet werden. Angelockt werden die Tiere von Futterquellen wie Essensresten. Speisen sollten deshalb nicht über einen längeren Zeitraum offen stehen gelassen werden. Sollten sich Ameisen in der Wohnung breit machen, gibt es verschiedene Hausmittel, die die Ameisen vorübergehend vertreiben. Zimt- und Nelkenpulver stellen für die Tiere ein echtes Hindernis dar, da die von ihnen gelegte Duftspur überdeckt wird. Wirklich los wird man die Insekten dadurch allerdings nicht. Wenn sie sich einmal eingenistet haben, hilft oft nur noch ein Schädlingsbekämpfer.

Mücken

Um den Besuch von Mücken zu verhindern, gibt es verschiedene Strategien. Die erfolgreichste besteht darin, Fliegen- oder Insektengitter in die Fenster einzusetzen. Dadurch werden die Tiere direkt vom Eindringen in die Wohnung abgehalten. Auch Pflanzen können dabei helfen, Mücken abzuschrecken. Die Gerüche von Lavendel und Minze wirken auf Mücken zum Beispiel abschreckend.

Fliegen

Besonders während der heißen Tage kann es schnell zu einer Fliegenplage in den eigenen vier Wänden kommen. Fliegen fühlen sich von Essensresten angezogen und können bis zu 1000 Eier gleichzeitig legen. Die Folgen: Maden, die sich stark vermehren und sich dann in dunklen Ecken in der Wohnung verkriechen, sich dort verpuppen und nach etwa einer Woche ebenfalls zu Fliegen mutieren. Verhindern lässt sich dies am besten, indem man Fliegengitter in den Fenstern anbringt und besonders Fleischabfälle solange im Kühlschrank aufbewahrt, bis der Müll rausgebracht wird. Auch hier können außerdem gewisse Pflanzen helfen. Basilikum, Lavendel und Geranien sind Pflanzen, deren Geruch Fliegen nicht mögen und von denen sie sich eher fernhalten.

Fruchtfliegen

Reifes und überreifes Obst zieht Fruchtfliegen an. Ist sie einmal im Haus, vermehrt sie sich rasant schnell. Um dem vorzubeugen, lohnt es sich, einige Dinge zu beachten. So sollte man Obst und Gemüse am besten im Kühlschrank lagern. Auch Mülleimer sollten häufig geleert und gründlich gereinigt werden, damit Gerüche als Lockmittel wegfallen und gegebenenfalls bereits vorhandene Fruchtfliegenlarven entfernt werden. Sind die Tiere bereits da, gibt es verschiedene Möglichkeiten, um sie wieder los zu werden. So kann man zum Beispiel eine eigene Fruchtfliegenfalle bauen, indem Wasser mit Obstessig, Zucker und Spülmittel gemischt wird. Davon fühlen sich die Tiere angezogen und fallen dann in die Flüssigkeit, aus der sie nicht mehr herauskommen.

Lebensmittelmotten

Lebensmittelmotten, auch Dörrobstmotten, werden meistens aus dem Supermarkt mit nach Hause genommen. Das kann auf unterschiedliche Weisen passieren. Entweder ist ein trockenes Produkt, wie Haferflocken oder Nüsse, bereits befallen, oder an der Verpackung eines Produkts befinden sich Motteneier. Um vorzubeugen, sollten getrocknete Lebensmittel schnell verbraucht und luftdicht verschlossen werden. Der fest verschlossene Behälter sorgt im Zweifelsfall dafür, dass sich der Mottenbefall nicht weiter ausbreiten kann. Sollten sich die Tiere doch in der Küche verteilen, hilft eine Mischung aus Essig und Wasser, mit der man die Schränke für mehrere Wochen regelmäßig auswäscht. Befallenen Lebensmittel sollten möglichst schnell entsorgt werden.

Spinnen

Viele Menschen haben Angst vor Spinnen oder ekeln sich vor ihnen. Um Spinnen davon abzuhalten, ins Haus zu gelangen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Auch wenn sie nicht als Insekten zählen sondern zur Klasse der Spinnentiere gehören, werden Spinnen, wie auch Insekten, von Licht angezogen. Wer also keine Spinnen anlocken möchte, sollte abends und nachts möglichst kein oder nur wenig Licht anhaben. Auch Gerüche können helfen. Besonders Lavendel und Minz- oder Eukalyptusöl wirken auf die Achtbeiner abschreckend.