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Bürgerstiftung verlängert Vertrag mit Seniorenhaus: „Sterben in Würde ermöglichen“

Bürgerstiftung verlängert Vertrag mit Seniorenhaus : „Sterben in Würde ermöglichen“

Die Bürgerstiftung Rheinviertel verlängert das Kooperationsprojekt Integriertes Hospiz im CBT-Wohnhaus Emmaus (Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaft) um weitere drei Jahre.

Der Kooperationsvertrag hat eine Laufzeit bis Ende 2022, heißt es in einer Mitteilung. In diesem Zeitraum sollen 90.000 Euro durch die Bürgerstiftung zur Finanzierung bereitgestellt werden, 45.000 Euro trage das CBT-Wohnhaus Emmaus selbst.

Ziel sei es, eine längerfristige Fortführung der Kooperation zugunsten einer qualifizierten Pflege im Bereich der Palliativ- und Hospizbetreuung im CBT-Wohnhaus Emmaus zu gewährleisten.

Die Arbeit des Integrierten Hospiz sei nicht durch die Regelfinanzierung der Pflegekassen gedeckt, sondern werde aus Spenden finanziert und von ehrenamtlichen Helfern unterstützt. „Wir möchten ein Sterben in Würde ermöglichen“, sagt Oliver Tiemann vom Stiftungsvorstand. Schwester Lancy vom Orden der „Unbefleckten Empfängnis Mariens“ habe in den vergangenen Jahren viele Menschen in der Einrichtung auf ihrem letzten Weg begleitet.

Sie biete „aber auch Möglichkeit zum Reden, vermittelt Ruhe und Nähe, gibt Vertrauen und Sicherheit durch die Einbeziehung der Angehörigen“, sagt Tiemann. Dies entlaste das Pflegepersonal, auch bei der Betreuung von Bewohnern mit Demenz.

In weiteren Projekten und Initiativen finanziere die Bürgerstiftung zwei ambulante Palliativschwestern als Unterstützung für Schwerstkranke und sterbende Menschen im häuslichen Umfeld, eine ambulante Demenzhilfe sowie das Integrierte Hospiz im St. Vinzenzhaus. mur