1. Bonn
  2. Stadt Bonn

Rhein in Flammen in Bonn: Festival fällt 2022 aus - wegen Corona

Folge der Corona-Pandemie : Rhein in Flammen in Bonn fällt auch 2022 aus

Das Festival „Rhein in Flammen“ in Bonn fällt in diesem Jahr erneut aus. Die Stadt und der Veranstalter begründen dies mit der aktuellen Pandemie-Lage und erwartbaren Einschränkungen.

„Rhein in Flammen“ fällt auch in diesem Jahr aus. Das teilte die Stadt Bonn am Freitagmittag mit. Als Gründe werden die steigenden Infektionszahlen genannt sowie die Unwägbarkeiten, welche rechtlichen Rahmenbedingungen die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie am Veranstaltungstag erforderlich machen wird. Das Festival „Rhein in Flammen“ in Bonn und am Siebengebirge mit zehntausenden Besuchern, einem Großfeuerwerk, einem Schiffskonvoi auf dem Rhein und Auftritten in der Rheinaue ist damit nach 2020 und 2021 erneut abgesagt.

Die Stadt habe in den vergangenen Monaten gemeinsam mit der Tourismus & Congress GmbH (T&C) als Veranstalterin des Schiffskonvois beraten. Nun wurde das Festival abgesagt. „Unter Würdigung des aktuellen Infektionsgeschehens mit der hochansteckenden Omikron-Variante ist eine Großveranstaltung dieses Formats, auch bei sinkenden Infektionszahlen, nach Einschätzung der Stadt und der T&C nicht vorstellbar“, heißt es in einer Mitteilung.

Hinzu kämen erwartbare Anforderungen an eine Beschränkung der Besucherzahl. Dies sei unter Berücksichtigung des Veranstaltungscharakters mit einer „offenen Rheinaue“ nicht umsetzbar, heißt es. Ferner berge die aktuelle pandemische Situation und die damit einhergehenden Unsicherheitsfaktoren im Bereich der Eventplanung ein erhöhtes wirtschaftliches Risiko für alle Akteure in sich. Daher habe man sich für die Absage von „Rhein in Flammen“ entschieden.

„Rhein in Flammen ist stets das Highlight zum Start in den Bonner Veranstaltungssommer. Entsprechend schwer ist uns die Entscheidung gefallen, nach den Jahren 2020 und 2021 erneut abzusagen“, sagt Oberbürgermeisterin Katja Dörner. Die Entscteidung sei nicht leicht gefallen, erklärt auch Udo Schäfer, Geschäftsführer der T&C. Sein Blick richte sich nun auf das Jahr 2023.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Der General-Anzeiger arbeitet dazu mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Wie die repräsentativen Umfragen funktionieren und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

(ga)