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Festival: Aus "Rock am Ring" wird "Grüne Hölle"

Festival : Aus "Rock am Ring" wird "Grüne Hölle"

Die neuen Betreiber des Nürburgrings präsentierten am Dienstagmittag das Konzept für das Nachfolger-Festival für "Rock am Ring". Der neue Name steht bereits fest, ansonsten soll vieles beim alten bleiben.

Internationale Stars, stabile Eintrittspreise und als Termin das erste Juniwochenende - mit diesem Konzept will der neue Betreiber des Nürburgrings, die capricorn Nürburgring GmbH, den Verlust von Deutschlands größtem Festival "Rock am Ring" vergessen machen. Dabei wird die größte Neuerung wohl der Festival-Name sein.

Künftig wird nicht mehr "am Ring gerockt" sondern in "der grünen Hölle". Der offizielle Festival-Name: "Grüne Hölle - Rockfestival am Nürburgring."

[kein Linktext vorhanden]Die Liste potentieller Bands, die mit Hilfe der neuen Partner, der Deutsche Entertainment AG (DEAG) und Konzertveranstalter Ossy Hoppe, auch in Zukunft 80.000 Fans an den Ring locken soll, klingt dabei durchaus namenhaft: Hoppe ist Gründer der Agentur "Wizard Promitions", die Weltstarts wie Black Sabbath, Iron Maiden, Kiss, Sting, Lady Gaga und Metallica betreut.

Obendrein, so betonten die Veranstalter bei der Pressekonferenz am Dienstagmittag, habe Hoppe auch enge Verbindungen zu Künstlern wie den Rolling Stones, Scorpions und Fleetwood Mac. Hoppe selbst gab an, das Eifel-Festival bleibe musikalisch "zu 80 Prozent so wie bislang".

Weitestgehend dieselbe Musik, dafür sogar möglicherweise günstigere Tickets. "Mindestens stabil" sollen die Preise bleiben, sagte DEAG-Chef Peter Schwenkow. "Wenn wir in der Lage sind, den Preis um 20 oder 30 Euro zu senken, werden wir uns gemeinsam als Partner dazu entschließen."

Erste Verträge mit Bands für die erste "Grüne Hölle" im kommenden Sommer seien bereits geschlossen. Genaue Namen wurden jedoch vorerst nicht genannt.