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Königswinter: Katholische Jugend der Stadt schließt sich zusammen

Königswinter : Katholische Jugend der Stadt schließt sich zusammen

Die Förderung und Vernetzung der katholischen Jugendarbeit in Königswinter hat sich der neue Stadtverband des Bundes der Deutschen Katholischen Jugendverbände (BDKJ) auf die Fahnen geschrieben.

Das Gremium ist jetzt in Oberpleis gegründet worden. "Unser wesentliches Ziel ist es, die Interessen und Lebenslagen der jungen Menschen zum Ausdruck zu bringen und sie in das kirchliche, politische und gesellschaftliche Leben der Stadt Königswinter einzubringen", sagt Thomas Frings, Stammeskurat des DPSG-Pfadfinderstammes Oberpleis und frischgebackenes Mitglied des Verbandsvorstands.

Insgesamt 14 Vertreter der katholischen Jugendverbände und Jugendorganisationen aus Königswinter waren im Probst-Gerhard-Saal zusammengekommen, um mit den Diözesanvorsitzenden des BDKJ, Annika Triller und Tobias Agreiter, eine Satzung zu verabschieden und einen Vorstand zu wählen.

Vertreten waren die Sankt-Sebastianus-Junggesellenschützenbruderschaft Königswinter sowie die Pfadfinderstämme Heisterbacherrott, Ittenbach, Oberpleis und Stieldorf der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG). Als nichtverbandliche Organisation nahm der Sachausschuss Jugend ("Jugend am Oelberg") der Pfarreiengemeinschaft Kirche am Ölberg teil. Konkret möchte sich das neue Gremium in die politische Diskussion um die Jugendförderung in Königswinter einbringen.

"Die Beantragung von städtischen Mitteln und Zuschüssen ist sehr kompliziert", so Frings. "Hierbei möchten wir die Antragsteller unterstützen." Angeregt worden war die Gründung eines Stadtverbandes in Königswinter von der Diözesanebene des BDKJ, da sich der Regionalverband Rhein-Sieg vor einiger Zeit aufgelöst hat und die Interessenvertretung der Verbände nicht mehr organisiert stattfand.

Auf der Tagesordnung stand auch die Wahl des Vorstands. Aus den Reihen der DPSG Oberpleis kandidierten neben Frings auch Uschi Haaks und Michael Pickel. Alle drei wurden einstimmig gewählt, ebenso wie Bianca Landsberg von der Junggesellenschützenbruderschaft sowie Britta

Völkner von der "Jugend am Oelberg". Frings wurde zudem mit der "Geistlichen Verbandsleitung" betraut. Damit ist er Ansprechpartner für Fragen der Spiritualität und des kirchlichen und geistigen Lebens. "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche mir, bei vielen Fragen zur Jugendförderung für die Ortsgruppen Antworten und Lösungen zu suchen und zu finden", sagte Vorstandsmitglied Uschi Haaks.