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ManCity im Viertelfinale: Gündogan wirft Kroos raus

ManCity im Viertelfinale : Gündogan wirft Kroos raus

Manchester City hat am Freitag-Abend mit einem verdienten 2:1-Sieg gegen Real Madrid das Viertelfinale der Champions League erreicht. Zwei Fehler des Real-Abwehrspielers Varane entschieden das Duell. Lyon schafft die Überraschung gegen Juventus Turin.

Ilkay Gündogan hat im Gigantengipfel der Champions League das packende deutsche Duell mit Toni Kroos für sich entschieden. Der Nationalspieler von Manchester City warf den 2014er-Weltmeister Kroos und Real Madrid im Achtelfinal-Rückspiel mit einem 2:1 (1:1) aus dem Wettbewerb und qualifizierte sich für das Finalturnier in Lissabon.

Real wollte es nach der 1:2-Niederlage zu Hause im Hinspiel zunächst ganz ruhig angehen, doch dieser Ansatz war im leeren Etihad Stadium nach einem fatalen Ballverlust von Weltmeister Raphael Varane im eigenen Strafraum früh gescheitert. Raheem Sterling schob zum 1:0 für City ein und erzielte damit das erste Champions-League-Tor seit 149 Tagen. Der gesperrte Kapitän Sergio Ramos fehlte Madrid als Stabilisator enorm.

ManCity, das vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS unter fragwürdigen Umständen die Aufhebung seiner Europapokalsperre erreicht hat, mühte sich mit der Führung im Rücken seinerseits um Kontrolle und beschäftigte den Gegner mit Pressing - doch alle Abwehrspieler verloren im Strafraum vor dem Ausgleich Karim Benzema (28.) aus den Augen. Einen zweiten bitteren Fehler des bemitleidenswerten Varane nutzte Gabriel Jesus (68.).

Gündogan und der Real-Taktgeber Kroos kamen sich im Mittelfeld gelegentlich ins Gehege, beide blieben zumeist unauffällig. Prägende Spieler eines hochklassigen Duells annähernd auf Augenhöhe waren andere.

Überraschung in Turin

Auch Juventus Turin verpasst überraschend den Einzug ins Viertelfinale. Sie gewannen durch zwei Tore von Superstar Christiano Ronaldo ihr Heimspiel gegen Olympique Lyon zwar 2:1, hatten aber das Hinspiel in Lyon mit 0:1 verloren. Die Auswärtstorregel entschied letztlich für Olympique.

(SID)