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Aktion „Ein Funke Hoffnung“: Bauern in der Region sorgen für Gänsehautstimmung

Aktion „Ein Funke Hoffnung“ : Bauern in der Region sorgen für Gänsehautstimmung

Mit bunt beleuchteten Traktoren haben Landwirte am Vorabend zu Nikolaus für Aufsehen auch in der Region gesorgt. Unter dem Motto „Ein Funke Hoffnung“ fuhren Tausende Bauern Kinderkrankenhäuser an und wollten so für kleine Lichtblicke in der Corona-Pandemie sorgen.

Einen Funken Hoffnung in dieser schwierigen Zeit spenden - das ist es, was rund 5.000 Landwirte in ganz NRW an diesem Wochenende mit der gleichnamigen Aktion vermitteln wollen. Dazu haben sie ihre Traktoren auf Hochglanz gebracht, sie mit Lichterketten und Weihnachtsdeko verziert und steuern in verschiedenen Regionen des Landes Kinderkrankenhäuser und Pflegeeinrichtungen an. Rund 40 Landwirte unter anderem aus Meckenheim, Bornheim, Graftschaft und Wachtberg waren am Vorabend zu Nikolaus auch im Rhein-Sieg-Kreis dabei.

„Wir wollen anderen eine Freude machen und den Kindern ein Strahlen in die Gesichter bringen, wenn wir sie mit unserem Traktoren-Konvoi besuchen“, sagte Albert Schmitz, einer der Organisatoren der Aktion im Rhein-Sieg-Kreis. „Es geht darum, Licht ins Dunkle zu bringen in dieser schwierigen Zeit mit der Corona-Pandemie.“ Aufgerufen zu der Aktion unter dem Motto „Ein Funke Hoffnung“ hatte das Bauernbündnis „Land schafft Verbindung“, das damit für kleine Lichtblicke in der Corona-Pandemie sorgen wollte.

Am Samstag steuerten die Bauern aus der Region mit ihrem Traktoren zunächst die Kinderklinik des St.-Marien-Hospitals an. Am Ende fuhr die Kolonne dann mit Weihnachtsmusik am Eltern-Kind-Zentrum (ELKI) des Universitäts-Klinikums Bonn (UKB) vor, um den teils schwer kranken Patienten eine Abwechslung zu bereiten. „Die SARS-CoV2-Pandemie macht die Situation für unsere kleinsten Patienten umso schwerer, denn sie müssen bestmöglich geschützt werden und haben dadurch kaum eine abwechslungsreiche Beschäftigung. Die Weihnachtstrecker bereiten vielen Kindern hier eine riesengroße Freude und einen tollen Abend“, sagte Johannes Breuer, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Kinderheilkunde am UKB.

Unterstützt durch viele Sachspenden, wurden am Klinikum auch Geschenke zur Verteilung an die kleinen Patienten übergeben.

Am Sonntag fährt der Konvoi dann die Kinderheime in Wachtberg und das Limburg-Stift in Berkum an. Schmitz zeigte sich begeistert vom Engagement seiner Kollegen: „Ein Aufruf und alle waren sofort dabei - das ist der absolute Wahnsinn“, sagte Schmitz dem GA, sichtlich berührt.