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Hilfsaktion für Besim in Bonn: Fußballer ermöglichen lebensrettende Behandlung

Hilfsaktion für Besim in Bonn : Fußballer ermöglichen lebensrettende Behandlung

Der kleine Besim hat eine tückische Krankheit, dessen Behandlung aufwendig und teuer ist. Den Eltern des Dreijährigen fehlt das Geld dazu. Nun helfen Schüler und ein Fußballverein.

Besim geht es etwas besser: Letzte Woche konnte der Dreijährige aus Majac im Kosovo endlich die Bonner Kinderklinik verlassen. Jetzt lebt er gemeinsam mit seinen Eltern in einer kleinen Wohnung unweit einer Kinderdialysestation. Denn dort muss er auch weiterhin drei bis viermal pro Woche behandelt werden.

Die Krankheit des Jungen ist tückisch. Weil ihm ein Enzym in der Leber fehlt, droht sein Körper völlig zu verkalken. Deshalb muss er regelmäßig zur Dialyse, damit sein Blut zumindest gereinigt wird. „Das ist aber nur Spielen auf Zeit, weitere Schritte sind dringend notwendig“, erklärt Professor Bernd Hoppe, der behandelnde Kindernephrologe.

Mit Musikauftritten Geld gesammelt

Für eine lebensrettende Behandlung fehlt den Eltern allerdings das Geld. Deshalb hat der Bunte Kreis Rheinland im Sommer eine Spendenaktion zur Finanzierung der Therapie gestartet. Gestern überreichten die „EMA-Kids“ in der Kinderklinik rund 600 Euro für diese Hilfsaktion. Das Geld hatten die Schüler des Bonner Gymnasiums unter anderem bei Musikauftritten in der Innenstadt und auf dem Endenicher Martinsmarkt gesammelt. Auch die Kicker des FC Kosova aus St. Augustin wollen Besim helfen und stellen ihre Einnahmen aus einem Fußballturnier (800 Euro) ebenfalls für die Behandlung des Jungens zur Verfügung.