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Energie in Bad Neuenahr-Ahrweiler: Fünf Millionen Euro für neues Kraftwerk

Energie in Bad Neuenahr-Ahrweiler : Fünf Millionen Euro für erlebbares Blockheizkraftwerk

Erster Spatenstich der Ahrtal-Werke: Im zukünftigen Eingangsbereich der Landesgartenschau entsteht für mehr als fünf Millionen Euro ein neues, erlebbares Blockheizkraftwerk.

Im zukünftigen Eingangsbereich der Landesgartenschau, zwischen dem Gelände der Berufsbildenden Schule (BBS) sowie der Tennishalle an der Kreuzstraße in Bad Neuenahr, entsteht ein neues, erlebbares Blockheizkraftwerk (BHKW). Damit lenken die Ahrtal-Werke, als Hauptakteur der städtischen Energieversorgung, den Fokus direkt zu Beginn der Gartenschau auf Energie- und Klimaschutzthemen, die bei der Ausrichtung der klimaneutralen Veranstaltung 2022 im Mittelpunkt stehen sollen. Das Investitionsvolumen in die neue Anlage beträgt mehr als fünf Millionen Euro, erklärten die Ahrtal-Werke-Geschäftsführer, Dominik Neswadba und Thomas Hoppenz, beim ersten Spatenstich.

Berufsschule kommt ans Fernwärmenetz

Nach der Fertigstellung 2021 ist es das zweite Kraftwerk der Ahrtal-Werke mit Kraft-Wärme-Kopplungs-Technologie. Erster prominenter Abnehmer der vor Ort erzeugten Wärme wird der Kreis mit der Berufsbildenden Schule sein. „Der Kreis beschreitet seit Jahren einen Weg, der die Energiewende fördert. Hierzu gehören energetische Maßnahmen und Maßnahmen zur Produktion von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien. Wir sind der Überzeugung, dass der öffentlichen Hand hierbei eine Vorreiterrolle zukommt“, sagte Landrat Jürgen Pföhler beim Spatenstich.

„Das Kraftwerk ist als eines der Großprojekte in der Planung der Landesgartenschau verankert. Es dient der Unterstützung unseres Zieles, eine klimaneutrale Gartenschau ausrichten zu können“, so Bürgermeister Guido Orthen.

Mit dem Neubau soll ein erlebbares Kraftwerk entstehen. Direkt am Eingang der Landesgartenschau soll es mit Informationen und einer Visualisierung der angewandten Technologien zur Information und Sensibilisierung für Energie- und Klimaschutzthemen beitragen.

„Mit dem Bau des Kraftwerkes bleiben die Ahrtal-Werke ihrer Ausrichtung treu, den Anteil erneuerbarer Wärme in der Stadt weiter auszubauen“, erklärten Neswadba und Hoppenz. Auch solle durch die Investition die regionale Wirtschaft gestärkt werden.