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Telekom Baskets Bonn: Zäher Beginn, furioses Ende

Telekom Baskets Bonn : Zäher Beginn, furioses Ende

Es gab schon Tage, da haben die Telekom Baskets Bonn solche Spiele verloren. Spiele, in denen es offensiv zunächst nicht so recht laufen wollte, und sich dann auch in der Defensive die Fehler häuften. Gestern passierte das nicht.

Beim 77:59 (13:19, 19:17, 24:14, 21:9)-Erfolg gegen Medi Bayreuth war die Verteidigung die Basis dafür, dass die Bonner das Team ihres ehemaligen Trainers Michael Koch am Ende deutlich besiegten.

Fünf Ballverluste im ersten Viertel, im Rebound klar unterlegen, dazu viele Fehlwürfe - die Nervosität der Spieler um Trainer Mathias Fischer war in der ersten Halbzeit auf den mit 5310 Zuschauern gefüllten Rängen des Telekom Domes förmlich spürbar. Sie wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen, ließen sich aber von der gut eingestellten, aggressiven Verteidigung der Bayreuther beeindrucken.

Die führten schnell mit 8:2. Das Gute: Die Bonner setzten ihrerseits in der Abwehr Akzente. Allen voran Andrej Mangold, der den besten Bayreuther, Spielmacher Trevon Hughes ausschaltete. "Andrej hat gegen Hughes einen großartigen Job gemacht und mit zwei schnellen Steals das richtige Signal für uns gesetzt", lobte Mitspieler Mickey McConnell. Einen dieser Steals nutzte der Amerikaner selbst, um per Dreier auf 9:11 zu verkürzen. Der 25-Jährige sollte sich zu einer spielentscheidenden Figur entwickeln und mit 19 Punkten zum Topscorer werden.

[kein Linktext vorhanden]Doch auf diesem Wege lagen die Baskets zunächst mit 16:26 (13.) und nach einer 30:29-Führung (18.) mit 32:38 zurück (22.). Zwar hatten sich inzwischen die Ballverluste beim Gegner gehäuft, aber im Angriff blieb noch zu vieles Stückwerk. So lief das Spiel an Bonns Topscorer Angelo Caloiaro und Distanzschütze Benas Veikalas vorbei. Auch Center Dirk Mädrich, der am Mittwoch im Eurocup gegen Saragossa noch mit 20 Punkten geglänzt hatte, blieb wirkungslos. Neben McConnell war es zunächst nur Center Tadas Klimavicius, der Fahrt aufnahm und mit sieben Punkten in Folge auf 41:42 (26.) verkürzte. Der Gast konterte noch einmal zur 49:45-Führung, wobei sich vor allem der Ex-Bonner Brandon Bowman in Szene setzte, doch die Hausherren erhöhten die Schlagzahl.

Der Ball lief jetzt besser durch ihre Reihen, und einige Bonner legten ihre Zurückhaltung ab. So setzte sich Mädrich mehrmals schön unter dem Korb durch und drehte Brooks mächtig auf. Mädrich verkürzte auf 47:49, Brooks gelang mit fünf Punkten in Folge die 52:49-Führung. Was danach folgte, war für Bayreuths Coach Mike Koch unerklärlich. "Wir sind plötzlich total eingebrochen und haben unseren Rhythmus sowohl offensiv als auch defensiv verloren", sagte Koch. In der 32. Minute hatten die Baskets einen 15:1-Lauf zum 60:50 abgeschlossen.

Ihre Fans wurden mit einigen schönen Spielzügen und Korbaktionen für den zähen Beginn entschädigt und konnten den Schalter schon früh auf Feiern stellen. "Nach dem Seitenwechsel haben wir aufgrund weniger Ballverluste deutlich mehr Rhythmus entwickelt. Ein großer Faktor war zudem unsere Bank, die heute in Kombination mit den Startern eine runde Mannschaftsleistung aufs Feld gebracht hat", sagte Baskets-Coach Fischer. Er und sein Team dürfen sich auf zwei weitere Heimspiele freuen. Am Mittwoch (19.30 Uhr) im Eurocup gegen Paris-Levallois und am Sonntag (17 Uhr) in der Bundesliga gegen Bamberg.

Verlosung

Gemeinsam mit Telekom Basketball verlost der GA 3x2 Eintrittskarten für das Spiel der Baskets am Sonntag gegen die Brose Baskets Bamberg plus ein Monats-Abo Entertainment für einen der drei Gewinner. Wenn Sie mitmachen möchten, rufen Sie uns an: 01379/886911* oder senden Sie eine SMS mit dem Kennwort GAB13 an die Kurzwahl 1111*. Bitte geben Sie Ihren Namen und Ihre Adresse an. Teilnahmeschluss ist heute, 3. November, 24 Uhr. (*0,50?/Anruf aus dem dt. Festnetz; ggf. abweichende Preise aus dem Mobilfunknetz).