Vorschlag zur Verbreiterung Parkplatz Am Burgweiher hat zu enge Einfahrt

DUISDORF · Die Ein- und Ausfahrt am Parkplatz Am Burgweiher ist sehr eng. Auf Anregung der CDU schlägt die Stadt jetzt eine Verbreiterung vor.

Ein Vergnügen ist es nicht gerade, auf den Parkplatz Am Burgweiher/Im Burgacker einzufahren. Einfahrt beziehungsweise Ausfahrt sind dermaßen eng, dass es eigentlich nicht möglich ist, dass zwei Autos unproblematisch aneinander vorbeikommen. Rücksichtnahme und Vorsicht sind auch deshalb geboten, weil es keine gescheite Fahrbahnmarkierung gibt. Annemarie Schneider, die regelmäßig auf dem Parkplatz ihr Auto abstellt, um in der nahe gelegenen Rochusstraße Besorgungen zu erledigen, findet: „Die Situation ist auch deshalb blöd, weil wartende Autos den Verkehrsfluss auf der Straße Am Burgweiher behindern.“

Der CDU-Bezirksverordnete im Stadtbezirk Hardtberg, Bert Moll, will die Lage vor Ort gerne verbessern. Mit seinem Antrag wird sich die Bezirksvertretung in ihrer nächsten Sitzung am Dienstag, 17. Oktober, beschäftigen. „Eine gemeinsame Ein- und Ausfahrt vom und zum Burgweiher war und ist aufgrund der zu geringen Fahrbahnbreite nicht ohne weiteres möglich, das heißt der einfahrende Verkehr muss ausfahrenden Fahrzeugen Vorrang einräumen“, fasst Moll seine Sicht zusammen. Er ist damit nicht alleine. Auch Duisdorfer Händler beobachten immer wieder gefährliche Situationen und ausfahrende Autos, die verbotswidrig links abbiegen. Die Lage habe sich zugespitzt, seit die Bahnhofstraße aufgrund von langwierigen Kanalarbeiten auf dem Teilstück zur Rochusstraße monatelang gesperrt ist.

Lieferanten haben es besonders schwer

Die Anfahrten zum Parkplatz haben zugenommen und besonders der Anlieferverkehr mit größeren Lieferwagen hat seine liebe Müh und Not, das Nadelöhr zu passieren. Ein Findling auf dem Boden erschwert die Situation ebenso wie der Parkautomat. Wie eine Lösung aussehen könnte, hat Moll das städtische Tiefbauamt gefragt.

Aus Sicht der Stadt sei eine Ampel aufgrund der Feuerwehrausfahrt nicht möglich, aber auch, weil sie den Verkehrsfluss behindern würde. Den Steinfindling zu entfernen, sei keine Alternative, weil Fußgänger und Radfahrer stärker gefährdet würden. Was das Tiefbauamt allerdings für machbar hält, wäre eine Verschiebung des Parkscheinautomaten um einen Parkplatz, wie Vize-Stadtsprecher Marc Hoffmann bestätigt. Ein- und Ausfahrt wären dadurch breiter und damit besser befahrbar, zumal die Stadt zu einer zweistreifigen Markierung rät und einem Absenken des Bordsteins, um die ganze Verkehrssituation zu entspannen. Insgesamt würde das allerdings drei Parkplätze in zweiter Reihe kosten, damit der Effekt nicht kurz nach der Einfahrt verpufft. Moll findet, dass dieser Wegfall in Hinblick auf die sichere Verkehrslage zu verschmerzen wäre.

Kreisverkehre könnte helfen

Auf Anfrage teilte Dominik Loosen, Vorsitzender der SPD-Bezirksfraktion mit, dass seine Fraktion einen solchen Vorschlag grundsätzlich für „berechtigt und kurzfristig umsetzbar“ hielte. „Allerdings offenbart der Antrag die Notwendigkeit, die Umgestaltung des Burgweihers, die seit einigen Jahren ,auf Eis' liegt, wieder aufzunehmen und voranzutreiben. Die ursprünglich geplanten Kreisverkehre würden die Situation am Burgweiher sicher entzerren“, so Loosen. Die Kanalarbeiten auf der gesperrten Bahnhofstraße sind laut Stadt derweil im Zeitplan. Sie sollen im März 2018 fertig werden.

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