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Corona-Regeln: Bisher 26 000 Euro Bußgelder für Corona-Verstöße

Corona-Regeln : Bisher 26 000 Euro Bußgelder für Corona-Verstöße

Wegen Verstößen gegen die Corona--Bekämpfungsverordnungen hat der Kreis Ahrweiler bislang Bußgelder in Höhe von rund 26 000 Euro festgesetzt. Die häufigsten Anzeigen betrafen Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen.

Bei der Bußgeldstelle des Kreises Ahrweiler wurden seit März zirka 335 Verfahren wegen angezeigter Verstöße gegen die Corona-Bekämpfungsverordnungen erfasst. Dies teilte die Kreisverwaltung auf Anfrage des GA mit. Bislang wurden demnach rund 175 Bußgeldbescheide beziehungsweise Verwarngelder durch die Bußgeldstelle der Kreisverwaltung erlassen. „Diese bewegen sich im Bereich bis 2000 Euro“, hieß es aus dem Kreishaus Einige Fälle befänden sich noch in Ermittlungs-, Anhörungs- und Einspruchsverfahren. Die Gesamtsumme der bisher festgesetzten Bußgelder beläuft sich auf rund 26 000 Euro.

Die häufigsten Anzeigen betrafen bislang Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen. Verstöße gegen die Quarantäneauflagen wurden der Bußgeldstelle bisher nur selten angezeigt, teilte das Kreishaus mit. Einige diesbezügliche Verfahren liefen jedoch.

Nur wenige halten sich
nicht an die Regeln

Seit Beginn der Pandemie hat auch das Ordnungsamt der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler Bürger sowie Gewerbetreibende zunächst intensiv für diese Maßnahmen und deren Einhaltung sensibilisiert. „Im Schichtbetrieb wurde auf die Hygienemaßnahmen hingewiesen und bei deren Umsetzung unterstützt“, erklärte die Verwaltung der Kreis­stadt auf Anfrage des General-Anzeigers. Bei den durchgeführten Kontrollen sei über die Zeit der Eindruck entstanden, dass das Tragen der Masken, das Einhalten der Mindestabstände und die weiteren Hygienemaßnahmen grundsätzlich eingeübt und verinnerlicht worden seien. Das Ordnungsamt kontrolliere weiterhin sehr konsequent die Corona-Bekämpfungsverordnung und leite festgestellte Verstöße an die zuständige Bußgeldstelle weiter.

„Obwohl wir viele Kontrollen durchführen, ist es nicht möglich, die Umsetzung überall gleichzeitig zu kontrollieren. Einzelfälle wird es immer geben. In diesen Fällen gilt es, konsequent zu ahnden“, sagte Stadtsprecher Karl Walkenbach.