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150 Teilnehmer auf den Straßen: Sinzig protestiert lautstark für mehr Klimaschutz

150 Teilnehmer auf den Straßen : Sinzig protestiert lautstark für mehr Klimaschutz

In Sinzig gehen die Aktivisten von „Sinzig4Future“ für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz auf die Straße. Auch die bevorstehende Bundestagswahl ist ein Thema.

Tausende Klimaaktivisten gingen beim globalen Klimastreik unter dem Motto „#AlleFürsKlima“ auf die Straßen. In der Barbarossastadt riefen die Klimaschützer von „Sinzig4Future“ zum Klima-Protest auf, um sich der weltweiten Aktion der etablierten Initiative „Fridays for Future“ anzuschließen.

Lautstark zogen die rund 150 Teilnehmer durch die Straßen. Die Klimaschützer skandierten Slogans wie „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“ oder „Worin wir unsere Zukunft sehen? Erneuerbare Energien!“.  

Unter anderem machten sich die Aktivisten für einen zügigeren Kohleausstieg und umfassenderen Klimaschutz stark. Startpunkt des Protestzuges war um 16 Uhr am Elsa-von-Brandström-Ring. Auf der Abschlusskundgebung auf dem Sinziger Kirchplatz sprachen Mitinitiatorin Renate Adams (l.), Nikolaus Froitzheim von der Universität Bonn und Guntram Berti von der Initiative „GermanZero“ über die Klimakrise und mögliche Wege zur Klimaneutralität.

Die Intention der Demonstration: Politik, Kommunen und Bürger sollen der Klimaerwärmung entschlossen durch klimaschützende, nachhaltige  Maßnahmen entgegentreten. Die Initiatoren behielten auch die bevorstehende Bundestagswahl im Blick. Denn: Die kommende Legislaturperiode werde darüber entscheiden, „ob es uns in Deutschland gelingt, die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erreichen“.