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Außergewöhnliche Weihnachtsmärkte in Bonn & Region: Alle Infos

GA gelistet : Diese Weihnachtsmärkte in der Region sind außergewöhnlich

Weihnachtsmarkt ist nicht gleich Weihnachtsmarkt. Fernab der bekannten Plätze gibt es kleinere Alternativen. Wir geben einen Überblick über besondere Adventsmärkte in der Region.

Glühwein, gebrannte Mandeln und handgemachte Geschenke: Die Zeit der Weihnachtsmärkte hat begonnen. Doch nicht jeder möchte sich aktuell auf den großen Plätzen drängen. Gut, dass es in der Region Alternativen gibt. Ein Blick auf außergewöhnliche Weihnachtsmärkte.

Burgweihnacht in Satzvey

Auf einer Wasserburg den Advent feiern – das geht in Satzvey. Die „Burgweihnacht“ findet ab Ende November immer samstags und sonntags statt. Auf dem Stammsitz der Grafen Beissel von Gymnich in der Eifel werden allerlei Waren von Handwerkern und Händlern angeboten, darunter Holzspielzeuge, Christbaumschmuck, Weihnachtskrippen und selbst gemachte Seifen. Kulinarische Spezialitäten aus der Region runden das Angebot ab. Samstags von 13 bis 20 Uhr sowie sonntags von 12 bis 19 Uhr gibt es Krippenspiele. Ihren Wunschzettel können Kinder beim Weihnachtsmann persönlich einwerfen, der mit seinen Elfen in seinen Gemächern zu beobachten ist.

Termine sind am 26./27. November sowie am 3./4., 10./11., 17./18. Dezember. Öffnungszeiten samstags von 12 bis 20 Uhr, sonntags von 12 bis 19 Uhr. Eintritt zwölf Euro (VVK zehn Euro), ermäßigt acht Euro (VVK sieben Euro). Kinder unter vier Jahren frei.

Weitere Infos unter: www.burgsatzvey.de und www.facebook.com/BurgSatzvey.

Glühwein im Stadtgarten in Köln

Der Stadtgarten im beliebten Belgischen Viertel in Köln avanciert zur Weihnachtszeit zum romantischen Dorfidyll. Lichterketten und Baumkronen schmücken den Park in der Venloer Straße 40 für Szenegänger, Freunde und Familien mit Kindern. Die 80 Aussteller wechseln wöchentlich, es gibt etwa Kunstwerke, Handarbeit und Schmuck. Das Theater SternKundt präsentiert dienstags bis freitags das beliebte Kasper- und Puppentheater für Kinder ab drei Jahren. Der Eintritt hierfür ist frei. Kulinarisch werden die Besucher mit Crêpes, elsässisschen Flammkuchen, Zimtschnecken und weiterem versorgt. Auch Glühwein nach eigenem Rezept gibt es vom Team des Stadtgartens.

Öffnungszeiten vom 17. November bis 23. Dezember, montags bis freitags von 16 bis 21.30 Uhr, samstags und sonntags von 12 bis 21.30 Uhr (Totensonntag erst ab 18 Uhr). Die Stadtbahnlinien 3, 4 und 5 fahren zur Haltestelle Hans-Böckler-Platz/Bf. West. Autofahrer können ihren Wagen in den Parkhäusern Ringkarree, Kaiser-Wilhelm-Ring und Maastrichter Straße abstellen.

Weitere Infos unter: www.weihnachtsmarkt-stadtgarten.de

Weihnacht auf Schloss Dyck

Das weitläufige Gelände von Schloss Dyck blickt auf eine bewegte Historie zurück: Im 11. Jahrhundert erstmals erwähnt, wurde es im 17. Jahrhundert zu einer barocken Residenz mit Brauhaus, Reitstall und Vorburgen ausgebaut. Das malerische Wasserschloss bei Jüchen im Rhein-Kreis Neuss erstreckt sich über vier Inseln und ist von einem Englischen Garten umgeben. Vor dieser beeindruckenden Kulisse findet auch dieses Jahr wieder die „Schlossweihnacht“ statt. Vom 26. November bis 18. Dezember warten rund 140 Aussteller mit Weihnachtsdekoration, Schmuck und Geschenkideen auf die Besucher. Besonderes Highlight: Die Verkaufsstände reihen sich erstmals entlang eines mit Kerzen beleuchteten Rundwegs auf. Hier laden Weihnachtsleckereien, etwa Winzer-Glühwein, Plätzchen und Stollen, sowie Spezialitäten aus Tirol und Italien zum Verweilen ein. Für Kinder gibt es ein Mini-Karussell und eine Dampfeisenbahn. Öffnungszeiten samstags und sonntags von 10 bis 20 Uhr.

Besucher müssen vorab Tickets reservieren unter: www.stiftung-schloss-dyck.shop. Erwachsene zahlen 16 Euro, ermäßigt zwölf Euro, Kinder bis sechs Jahre sind frei.

Schloss Benrath

In stimmungsvoll beleuchteten Holzhütten werden vom 18. November bis zum 18. Dezember vielfältiges Kunsthandwerk sowie Heißgetränke und kulinarische Köstlichkeiten rund um das Wasserschloss Benrath in Düsseldorf angeboten. Auf Führungen können Besucher zudem der bewegten Historie des nach französischem Vorbild erbauten „Lust- und Jagdschlosses“ nachspüren und dabei die Innenräume der eindrucksvollen Residenz erkunden.

Öffnungszeiten freitags 14 bis 21 Uhr, samstags 11 bis 21 Uhr und sonntags 11 bis 20 Uhr. Am Totensonntag bleibt der Markt geschlossen. Der Eintritt ist frei. Für die Anreise in die Benrather Schlossallee 100-106 werden öffentliche Verkehrsmittel empfohlen.

Weitere Informationen unter: www.schloss-benrath.de

Schloss Lüntenbeck

Auf dem idyllischen Innenhof zwischen den alten Gemäuern von Schloss Lüntenbeck in Wuppertal findet unter dem Motto „Zimt, Glanz und Vivaldi“ in diesem Jahr wieder der traditionelle Weihnachtsmarkt statt. Bei klangvoller Barockmusik bieten mehr als 100 Verkaufsstände am zweiten (3. und 4. Dezember) und dritten (10. und 11. Dezember) Adventswochenende – jeweils von Freitag bis Sonntag zwischen elf und 19 Uhr – ausgewählte Kunstarbeiten an. Für angenehme Vorweihnachtsstunden sorgen zudem laut Veranstalter ein besonderes Gastronomieangebot und das vielseitige Rahmenprogramm. Bei einem Rundgang können Interessierte außerdem auf Infotafeln die 1200 Jahre alte Geschichte des Anwesens erkunden.

Der Eintritt kostet sieben Euro und ist für Kinder bis 14 Jahre frei. Tickets sind vorab online buchbar oder an der Tageskasse. Wer mit dem Auto anreist, kann den Veranstaltungsparkplatz in der Industriestraße 76 nutzen – von dort führt ein Fußweg zum Schloss.

Alle Infos zum Schlossbesuch finden sich hier: www.schloss-luentenbeck.de

Blotschenmarkt in Mettmann

Der Markt zählt zu den ältesten Weihnachtsmärkten in Nordrhein-Westfalen. Der Name „Blotschenmarkt“ kommt von dem Begriff Blotschen (Klompen sind Holzschuhe). Früher sollen die 
Frauen in Blotschen zum Dorfteich gelaufen sein, um die Wäsche zu waschen. Rund um die alte St. Lambertus-Kirche in der Oberstadt sammeln sich rund 50 Stände - umgeben von bergischen Fachwerkhäusern. Hier gibt es eine bunte Mischung aus karitativen und gewerblichen Anbietern, Sportvereinen und anderen Organisationen.

Der Blotschenmarkt öffnet vom 25. November bis zum 11. Dezember, montags bis donnerstags von 16 bis 21 Uhr, freitags von 16 bis 22 Uhr, samstags von 12 bis 22 Uhr, und sonntags von 12 bis 21 Uhr auf dem alten Marktplatz in Mettmann.

Weitere Infos gibt es unter www.blotschenmarkt-mettmann.de.

Es handelt sich hierbei um eine Auflistung ungewöhnlicher Weihnachtsmärkte, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat oder objektiven Kriterien gefolgt wäre. Es handelt sich ebenfalls nicht um eine Rangfolge. Die Reihenfolge ist willkürlich. Fehlt Ihnen ein außergewöhnlicher Weihnachtsmarkt in der Auflistung? Schicken sie uns eine E-Mail an online@ga.de.

(ga)