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Königswinter-Oberpleis: Polizei nach mutmaßlichem Drogenkauf im Einsatz

Ermittlungsverfahren eingeleitet : Auseinandersetzung bei mutmaßlichem Drogengeschäft in Königswinter

Bei einer Auseinandersetzung über einen mutmaßlichen Drogenkauf in Königswinter-Oberpleis wurde ein junger Mann leicht verletzt. Die Polizei durchsuchte anschließend mehrere Wohnungen und stellte Drogen, Geld und eine Waffe sicher.

Wahrscheinlich wegen Unstimmigkeiten über ein Drogengeschäft kam es in Königswinter-Oberpleis zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Personen. Ein 19-Jähriger wurde am Freitagabend dabei leicht verletzt. Das bestätigte die Polizei am Dienstag auf Anfrage.

Aktuell geht die Polizei davon aus, dass ein 19-Jähriger Marihuana von zwei 32 und 39 Jahre alten Männern kaufen wollte. Bei dem Streit in der Siegburger Straße in der Nähe des Kirchvorplatzes habe sich der junge Mann in der laut einem Polizeisprecher „dynamischen Situation“ mit seinem eigenen Messer an der Hand selbst leicht verletzt. Einer der zwei mutmaßlichen Verkäufer hat zudem einen Schuss aus einer Schreckschusswaffe abgefeuert. Die beiden sind anschließend mit einem Auto geflüchtet.

19-Jähriger womöglich auch selbst Dealer

Die von Anwohnern alarmierten Beamten trafen den 19-Jährigen an. Da er das Kennzeichen der zwei Männer kannte, konnte die Polizei deren beiden Wohnungen in Bad Honnef durchsuchen. Dabei wurden Marihuana, Amphetamin, die Schreckschusspistole sowie mutmaßliches Dealgeld sichergestellt.

Auch die Wohnung des 19-Jährigen in Königswinter durchsuchte die Polizei. Dabei beschlagnahmten die Beamten ebenfalls Betäubungsmittel sowie „Materialien, die darauf schließen lassen, dass er die Drogen nicht nur konsumiert, sondern auch verkauft“.

Die genauen Hintergründe der Auseinandersetzung werden aktuell ermittelt. Die drei Männer wurden laut Polizei entlassen. Gegen sie wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung sowie Drogenhandels eingeleitet.