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Corona in Rheinbach: Fälle in Kinderheim Dr. Dawo und Glasfachschule

Kinderheim und Glasfachschule betroffen : Corona-Fälle in zwei Rheinbacher Einrichtungen

In zwei Rheinbacher Einrichtungen haben sich Personen mit einem positiven Corona-Testergebnis aufgehalten. Betroffen sind das Kinderheim Dr. Dawo und die Glasfachschule.

Eine externe Person ist zwei Tage nach ihrem beruflichen Besuch in einer Wohngruppe im Haupthaus des Rheinbacher Kinderheims Dr. Dawo positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sieben Bewohner und vier Mitarbeiter werden nun ebenfalls getestet, wie Geschäftsführer Oliver Stölben dem GA mitteilte. Die Mitarbeiter befinden sich bis Ende September in Quarantäne. „Aber ich gehe sicher davon aus, dass alle negativ getestet werden“, so Stölben. Die Einrichtung habe ein sehr ausgefeiltes Hygiene- und Sicherheitskonzept. „Wir sind so stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass wir aufgrund dieses Konzeptes seit März keinen Corona-Fall hatten“, sagte der Geschäftsführer.

Therapien ausgesetzt

So seien unter anderem die meisten  Therapien ausgesetzt, außer den unbedingt notwendigen. „Auch Eltern dürfen nur ganz ganz selten kommen“, sagte er weiter. Aber das Verständnis für die Maßnahme sei groß. Sollte es doch einmal zu einem positiven Corona-Test kommen, habe die Einrichtung „immer noch einen Masterplan“. Zurzeit gehe es darum, die Dienste der Mitarbeiter, die sich in Quarantäne befinden, personell aufzufangen. Das Kinderheim kümmert sich in erster Linie um Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung.

Auch an der Glasfachschule gibt es zurzeit eine Person mit einem positiven Corona-Test, wie Schulleiter Jochen Roebers auf Anfrage bestätigte. „Wir haben zum Glück einen sehr begrenzten Fall“, sagte er. Das Gesundheitsamt habe die Schule für die sehr genaue Kontaktverfolgung gelobt. Umgekehrt lobte Schulleiter Roebers das Gesundheitsamt, weil er sogar am Sonntag eine Amtsärztin erreicht habe.

Eine Klasse in Quarantäne

Die betroffene Person, die keine Anzeichen habe, sei seit einer Woche nicht mehr in der Schule gewesen. Vorsorglich seien eine Klasse des Glasbereichs mit 34 Schülerinnen und Schülern in zwei Teilgruppen sowie vier Lehrkräften seit Montag in Quarantäne.