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Umzug in Schweinheim: Jeck im Bett und kunterbunt zu Fuß

Umzug in Schweinheim : Jeck im Bett und kunterbunt zu Fuß

Mit ihrem karnevalistischen Schlachtruf "Schweinheim Wutz-Wutz" mussten gestern Nachmittag die Fans des Schweinheimer Veedelszuges zunächst noch warten.

Während die Polizei an der Straße Am Stadtwald wegen des dort eingerichteten Halteverbots zwei im Weg stehende Fahrzeuge zur Seite heben ließ, nutzte der neue Zugleiter des Veedelszuges, Uwe Schäfer, die Gelegenheit, um der am Straßenrand wartenden Troisdorfer Karnevalsprinzessin Helmi I. den diesjährigen Karnevalsorden der KG Schweinheim zu überreichen. Als der Zugweg dann frei war, gab es den erwarteten Empfang für die Teilnehmer der 18 Gruppierungen.

Tausende Besucher säumten den Weg des Karnevalszuges. Das Kindertanzkorps der Godesberger Stadtsoldaten und die Gruppe Silberling, die sich dem Motto "Alternative Energie" widmete, führten den Jeckentreck an: Auf dem Festwagen war ein Bett installiert, in dem eine Person lag, die über einen Trichter Bohnen eingeflößt bekam.

[kein Linktext vorhanden] Die Privatgruppe Noppeney stellte auf ihrem Wagen das diesjährige Motto "Wutz-Air - Mer fleeje op Schweenem - Linien-Pilot und Stewardess von Wutz-Air" vor. In eine große Haustierschar hatten sich die Kinder der Kita St. Michael verwandelt. Gemäß dem eigens gewählten Motto "Color me jeck" versuchten Kinder aus dem Waldkindergarten Laubfrösche die Jecken am Straßenrand mit Farbe fröhlich umzugestalten.

Aufsehen erregten die Synchronschwimmer vom Seniorenzentrum Heinrich Kolfhaus in ihrem Anhänger, in dem sie schon für Olympia üben. Der Vorstand der Karnevalsgesellschaft Schweinheim veräppelte auf seinem Wagen Karl und dessen Bayernklause. Die Schüler der Burgschule präsentierten sich als bunte Zirkustruppe, Kinder und Jugendliche der Erlöserkirche kamen als Piraten daher, und das Kinderheim Stein stellte Comics vor.