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Friedrich-Breuer-Straße Beuel: Neugestaltung zur attraktiven Einkaufsstraße

Konzept zur Neugestaltung : Wie geht es mit der Friedrich-Breuer-Straße in Beuel weiter?

Die Zukunft der Friedrich-Breuer-Straße wird weiter diskutiert. Die Gewerbe-Gemeinschaft Beuel legt nun ein eigenes Konzept vor.

Die Gewerbe-Gemeinschaft Beuel (GGB) hat jetzt ein Konzept mit ersten Ideen zur Neugestaltung der Friedrich-Breuer-Straße vorgelegt. Die Vorschläge sollen dazu beitragen, dass die Aufenthaltsqualität und die Attraktivität der Friedrich-Breuer-Straße als Beuels wichtigste Einkaufsstraße weiter gesteigert werden. Hierbei ist für die Geschäftstreibenden und Gastronomen von großer Bedeutung, dass das B-Zentrum Beuel für alle Verkehrsteilnehmer unmittelbar erreichbar bleibt.

Wie auf der Mitgliederversammlung Ende Juni beschlossen, hat die GGB einen Arbeitskreis gegründet, der sich insbesondere mit der Entwicklung der Innenstadt beschäftigen soll. GGB-Vorsitzender Werner Koch will das als Reaktion auf die kürzlich in der Bezirksvertretung Beuel beschlossene Bürgerbeteiligung zur Neugestaltung der Haupteinkaufsstraße verstanden wissen. Man wolle sich der Grundidee von Grün-Rot-Rot nicht verschließen. Deshalb werde sich die GGB aktiv am Gestaltungsprozess beteiligen, so Koch gegenüber dem GA.

Der Arbeitskreis hat sich mittlerweile ausgetauscht und erste Eckpunkte vorgeschlagen. Beim Thema ÖPNV will die GGB an ihren alten Forderungen festhalten: barrierefreie Haltestellen für Bus und Bahn sowie Erhalt der Haltestelle vor dem Rathaus in Höhe der Apotheke „Zur alten Post“. Für Fahrräder soll es künftig mehr Abstellplätze geben – wenn möglich auf größeren Flächen. Zum Beispiel entlang des Friedrich-Breuer-Hauses (rathausseitig) und an der Ecke Obere Wilhelmstraße/Neustraße.

Zudem fordert der Arbeitskreis eine Parkraumbeschilderung, die auch auf den Heckelsbergplatz hinweist. Parken in der Friedrich-Breuer-Straße soll künftig nur noch für Kurzzeitparker möglich sein. Diejenigen, die sich länger in Beuel aufhalten wollen, sollen die Rathaustiefgarage und die Tiefgarage im Brückenforum nutzen. Überlegt wird auch, ob Geschäftsleute und Gastronomen die Parkgebühren in der Rathaustiefgarage für die erste Stunde übernehmen.

Dort, wo Geschäftsleute in der Friedrich-Breuer-Straße Außengastronomie oder Präsentation von Waren beabsichtigen, sollen Parkplätze gänzlich wegfallen. Der Arbeitskreis fordert eine Beschleunigung des Verkehrs auf der B 56 – zum Beispiel durch eine eigene Trasse für die Stadtbahnlinie 66, damit der Durchgangsverkehr aus der Friedrich-Breuer-Straße herausgehalten werden kann. Der Arbeitskreis will nach den Sommerferien weitere Vorschläge unterbreiten.