Kontrollen zu Bekämpfung der Einbruchskriminalität Mehr als 50 Fahrzeuge überprüft

BAD HONNEF · Die Beamtinnen und Beamte der Bonner Polizei haben am Mittwoch mehr als fünfzig Fahrzeuge und deren Insassen bei einer Kontrollaktion zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität in Bad Honnef überprüft.

Die Polizeistreifen der Motorradgruppe und der Wache Ramersdorf waren am Mittwochnachmittag in den Wohngebieten der höher gelegenen Ortsteile Bad Honnefs unterwegs. Zudem richteten die Beamtinnen und Beamten auf der Rottbitzer Straße eine Kontrollstelle ein.

Das Augenmerk galt insbesondere den Fahrzeugen, die zu den tatrelevanten Zeiten von der A3 und über die Hauptdurchgangsstraßen zu den Bad Honnefer Wohngebieten unterwegs waren.

Mit den Kontrollen wollte die Polizei die reisenden Täter und ihre Fahrzeuge erkennen und wichtige Ermittlungansätze gewinnen. Potentiellen Tätern soll gezeigt werden, dass die Beamten präsent und wachsam sind. Insgesamt stoppten die Polizisten mehr als vierzig Autos sowie zehn Transporter und kontrollierten Fahrer und Mitfahrer. Gesuchte Straftäter trafen sie dabei nicht an.

Auch wenn der Fokus der Beamtinnen und Beamten auf der Bekämpfung der Einbruchskriminalität lag, schritten sie bei festgestellten Verkehrsverstößen ebenfalls ein. So legten sie gegen zwei Autofahrer, die während der Fahrt mit dem Handy telefonierten, Ordnungswidrigkeitenanzeigen vor. Acht Autofahrer, die in die Kontrollstellen einfuhren und nicht angeschnallt waren, mussten vor Ort ein Verwarngeld bezahlen.

Auch in den nächsten Tagen und Wochen wird die Bonner Polizei ihre zielgerichteten Kontrollen zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität weiter fortführen.

Generell appelliert die Bonner Polizei, sich vor Wohnungseinbrüchen zu schützen:

  • Für einen optimalen Einbruchsschutz sollten konsequent alle vorhandenen Sicherheitsmöglichkeiten genutzt werden. Auch bei kurzer Abwesenheit sollten Fenster und Türen geschlossen werden.
  • Dunkle Häuser und Wohnungen verraten einem potentiellen Einbrecher, dass niemand zu Hause ist. Deswegen sollte durch das Einschalten von Licht der Eindruck eines belebten Bildes entstehen.
  • Bei verdächtigen Beobachtungen kann der Notruf 110 gewählt werden.

Informationen zum Einbruchschutz und eine kompetente Beratung erhalten Interessierte kostenlos unter der Rufnummer 0228/157676 oder unter www.polizei.nrw.de/bonn.