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Evonik in Niederkassel-Lülsdorf: Eine Person durch Chloraustritt verletzt

Instandhaltungsarbeiten in Lülsdorf : Mitarbeiter durch Chloraustritt bei Evonik verletzt

Am Mittwochmorgen kam es zu einem Chlorgasaustritt bei Evonik in Niederkassel. Hierbei wurde ein Mensch verletzt. Zwei weitere Personen mussten aufgrund leichter Atemwegsreizungen vor Ort behandelt werden.

Am Mittwochmorgen kam es gegen 7 Uhr zu einem Chlorgasaustritt bei Evonik in Niederkassel-Lülsdorf. Wie das Unternehmen mitteilte, sei der giftige Stoff bei Instanthaltungsarbeiten in geringer Menge ausgetreten. Dabei wurde ein Mitarbeiter leicht verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. In einer Aktualisierung von späten Mittwochnachmittag teilte das Unernehmen mit, dass sie das Krankenhaus zwischenzeitlich verlassen konnte. Darüber hinaus klagten zwei weitere Menschen über leichte Atemwegsreizungen und wurden vor Ort behandelt.

Eine Gefahr für die umliegende Bevölkerung bestand nicht. Es könne jedoch zu Geruchsemissionen kommen und der typische „Schwimmbadgeruch“ auftreten, teilte Evonik mit. Am späten Mitttwochnachmittag waren die Reinigungsarbeiten nach Angaben des Unternehmens weitgehend abgeschlossen.  Die Werkfeuerwehr sicherte die Unfallstelle, die Behörden wurden informiert. Die Ursache für den Austritt war laut Mitteilung eine Fehlbedienung.

Chlor ist ein grün-gelber, gasförmiger chemischer Grundstoff. Er ist bereits in geringen Mengen giftig und wirkt reizend auf Augen und Atemwege, erklärt das Unternehmen.

(ga)