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Montessori-Kinderhaus in Bad Godesberg: Engagierte Eltern und entspannte Kinder

Montessori-Kinderhaus in Bad Godesberg : Engagierte Eltern und entspannte Kinder

Das Montessori-Kinderhaus feiert 20-jähriges Bestehen. Ehemalige erinnern sich gern an die Zeit zurück.

Das Montessori-Kinderhaus (MoKi) feierte am Samstag sein 20-jähriges Bestehen, und es waren viele Kinder mit ihren Eltern gekommen. Das Kinderhaus wurde 1996 von zwei Erzieherinnen, Antonia Herberg und Doris Grünwald, gegründet, die einen Kindergarten für Drei- bis Sechsjährige nach der Montessori-Pädagogik eröffnen wollten.

Dazu wurde eine Zeitungsanzeige geschaltet, um eine Elterninitiative zu gründen. „Es ist eine tolle Einrichtung, die vom Konzept her anders ist. Die Kinder können hier ihren Forschungs- und Wissensdrang individuell ausleben, aber machen auch etwas als Gruppe zusammen“, sagte Michèle Roth-Dührkoop, Vorsitzende des Vorstandes. Beim Fest sang der MoKi-Chor, es wurden allerlei Leckereien angeboten, die Kinder konnten Spiele ausprobieren und toben, während die Erwachsenen sich unterhielten.

Leiterin Sabine Meinhold würdigte auch das Engagement der Eltern: „Wir sind sieben Erzieherinnen, die intensiv und mit Herzblut unseren Beruf ausüben und nicht auf die Uhr gucken. Aber ohne engagierte Eltern wäre das Montessori-Kinderhaus nicht möglich. Der Austausch untereinander gehört als wichtiger Bestandteil dazu und dazu bietet das Fest auch Gelegenheit.“ Unter den Gästen waren auch Ehemalige, sowohl Kinder, Erzieherinnen und Eltern, die herzlich begrüßt wurden und mit denen man in alten Zeiten schwelgen konnte.

„Ich erinnere mich, dass es mir hier als Kind immer gut gefallen hat und ich mich gut aufgehoben gefühlt habe“, sagte Sven von Wahl, dessen beide Brüder ebenfalls im MoKi waren. „Das MoKi wird aktiv von und mit Eltern gestaltet. Der Austausch zwischen den ehemaligen und aktuellen Beteiligten ist wichtig. Es sind auch ganz viele Wiederholungstäter hier, die mehrere Kinder hier im MoKi hatten“, sagte Annette Dawar. Die Vorbereitungen für das Fest seien sehr intensiv gewesen, hätten aber Spaß gemacht, sagte Meinhold. Dem Lachen, Kreischen und den Unterhaltungen nach zu urteilen, hatten alle Besucher ihre Freude.