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Jugendfarm Bonn: Mitarbeiter des Familienministeriums engagierten sich ehrenamtlich

Jugendfarm Bonn : Mitarbeiter des Familienministeriums engagierten sich ehrenamtlich

In eine große Fahrradwerkstatt verwandelte sich die Jugendfarm Bonn: Mitarbeiter des Familienministeriums besuchten die Einrichtung und zeigten einen Nachmittag lang ehrenamtliches Engagement, indem sie einige Dutzend Fahrräder auf ihre Funktionstüchtigkeit prüften, reparierten und reinigten.

Einige Kinder brachten ihre eigenen Räder mit, zehn Fahrräder wurden der Jugendfarm vom Ordnungsamt zur Verfügung gestellt und als Spende überlassen. Unterstützt wurden die Mitarbeiter des Familienministeriums von Praktikanten des internationalen Jugendnetzwerkes Global Experience und Reparaturprofi Bruno Hoenig, der in Beuel einen eigenen Fahrradladen besitzt.

Während der Reparaturen verfolgten die Kinder gespannt das Geschehen und griffen auch mal selbst zur Luftpumpe oder anderem Werkzeug. Einfache Reparaturen wurden den interessierten Mädchen und Jungen gleich vor Ort gezeigt: "Es ist toll, wie begeistert die Kinder bei der Sache sind", freute sich Hoenig.

Mit Schwamm und Putzeimer wurden die Räder anschließend von den Kindern selbst gereinigt, bevor die ersten Runden auf den quasi neuen Fahrrädern gedreht werden durften. "Die Kinder flitzen gerne mit Fahrzeugen über die Farm. Jetzt haben wir insgesamt etwa 30 Fahrräder hier", freute sich Jugendfarm-Leiterin Ines Conrady.

Initiiert wurde die Aktion von dem Unternehmensnetzwerk WIE (Wirtschaft, Initiative, Engagement) und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ziel des Projektes war es, Mitarbeiter verschiedener Unternehmen zu mehr ehrenamtlichem Engagement zu motivieren und die Betriebe zu ermutigen, ihren Mitarbeitern mehr Raum für ehrenamtliche Aktivitäten zu überlassen: "Wir wollen, dass Unternehmen dieses Potenzial in ehrenamtlichem Engagement fördern", erklärt Mit-Initiator Dominik Schmengler.