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Corona in Bonn: Fälle an weiteren Schulen - Diese Schulen sind betroffen

85 Kinder in Quarantäne : Weiterer Corona-Fall an Bonner Schule

Nachdem am Freitag publik wurde, dass eine Mitarbeiterin der Münsterschule positiv auf das Coronavirus getestet wurde, sind nun weitere Corona-Fälle an Schulen in Bonn bekannt geworden. Die Hintergründe und welche Schulen betroffen sind.

Nach dem Corona-Fall an der Münsterschule in Bonn am Freitag und Fälle an vier weiteren Schulen am Sonntag gemeldet wurden, hat die Stadt am Montag nun einen weiteren Fall an einer Bonner Schule bekannt gegeben.

Am Montag informierte die Schulleitung der Gesamtschule in Kessenich „Bonns Fünfte“ per Elternrundschreiben über einen Corona-Fall. Er sei am vorigen Freitag bekannt geworden. Mit der Folge, dass Schülerinnen und Schüler sowie einige Lehrkräfte 14 Tage in Quarantäne mussten.

Betroffen seien 35 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 sowie sieben Lehrkräfte. Die Schüler würden nun von den Lehrkräften betreut und müssten in der Zeit ihrer Quarantäne von zu Hause aus lernen. Ebenso müssten die Lehrkräfte von zu Hause ihre Dienstpflichten erfüllen. Auf Nachfragen besorgter Eltern teilte Schulleiterin Ursula Dreeser in ihrer Rundmail außerdem mit, dass das Gesundheitsamt die Entscheidung treffe, welche Schüler in Quarantäne müssten.

Weitere vier Bonner Schulen gemeldet, an denen Personen positiv auf das Virus Sars CoV 2 getestet worden sind. Stadtsprecherin Monika Hörig zufolge handelt es sich um die Gertrud-Bäumer Schule sowie die Johannes-Rau-Schule in Bad Godesberg, um die Grundschule Am Domhof in Mehlem und um die Gemeinschaftsgrundschule Brüser Berg. Die Johannes-Rau-Schule sei bereits wegen eines anderen Falls betroffen, so Hörig.

Der Fall an der Münsterschule war am Freitagabend über einen Post auf Facebook bekannt geworden. Stadtsprecherin Monika Hörig bestätigte die Angaben. Hörig zufolge handelt es sich um eine Mitarbeiterin in der Nachmittagsbetreuung der Münsterschule - eine offene Ganztagsgrundschule (OGS) in der Bonner City an der Straße Maarflach. Die Mitarbeiterin wohnt, so Hörig, im Rhein-Sieg-Kreis.

Das Bonner Gesundheitsamt habe umgehend 50 Kinder aus der OGS in Quarantäne geschickt, wo sie nach derzeitigem Stand 14 Tage bleiben müssen. Anders als in den sozialen Medien verbreitet, seien die Familien der Kinder umgehend nach Bekanntwerden des positiv getesteten Falls informiert und die Kinder nach Hause geschickt worden, versicherte Hörig.

Mit Stand vom 29. September sind bisher an vier Kitas und an 23 Schulen, darunter an sieben Berufskollegs, Personen positiv getestet worden. Nach einer aktuellen Empfehlung des Robert-Koch-Instituts vom 9. September ist das Gesundheitsamt dazu übergegangen, jetzt die kompletten Klassen oder Kita-Gruppen, in denen sich die infizierten Kinder, Schüler oder Lehrkräfte aufgehalten haben, 14 Tage unter Quarantäne zu stellen.

Es ist zu beachten, dass diese vom Gesundheitsamt gemeldeten Corona-Fälle an Schulen nicht mehr alle akut sind.