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Gleeser Bach wird renaturiert: Verbandsgemeinde Brohltal setzt Konzept zum Hochwasserschutz um

Gleeser Bach wird renaturiert : Verbandsgemeinde Brohltal setzt Konzept zum Hochwasserschutz um

Nach den Überschwemmungen in den Jahren 2014 und 2016 in der Verbandsgemeinde Brohltal wurde ein Konzept zum Hochwasserschutz erarbeitet. Zurzeit steht die naturnahe Herstellung der Mündung des Gleeser Bachs an.

Wie bereits bei dem Starkregenereignis im Jahre 2014 hatte es auch im Sommer 2016 in der Verbandsgemeinde Brohltal Schäden durch Überflutungen und Hangerosionen gegeben. Betroffen war auch die Ortsgemeinde Burgbrohl. Dort war unter anderem der Gleeser Bach im Mündungsbereich zum Brohlbach über die Ufer getreten und hatte seinen Weg durch die anliegenden Grundstücke und Gebäude gesucht.

Die Verbandsgemeinde Brohltal suchte gemeinsam mit der Ortsgemeinde Burgbrohl und den Anliegern nach Lösungen, mögliche Schäden in Zukunft einzugrenzen. In Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Boettscher aus Urbar wurde ein Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept in Auftrag gegeben. Verschiedene Maßnahmen des Konzeptes wurden bereits umgesetzt. Nunmehr steht die naturnahe Herstellung der Mündung des Gleeser Baches in den Brohlbach an. Mit der Entfernung der Verrohrung im Gleeser Bach wird ein Hindernis beseitigt, das bei Starkregenereignissen zu Überschwemmungen führen kann. „Dank einer engen und guten Kooperation mit den Eigentümern und Anliegern kann die Baumaßnahme bislang störungsfrei und zügig umgesetzt werden“, so Bürgermeister Johannes Bell.

Die Fertigstellung ist bis Anfang August geplant. Aus dem Förderprogramm des Landes „Aktion Blau“ erhält die Verbandsgemeinde Brohltal einen 90-prozentigen Zuschuss zu den förderfähigen Kosten, berichtete Bell.