1. Region
  2. Voreifel & Vorgebirge
  3. Rheinbach

Nach Explosion im Obergeschoss eines Rheinbacher Einfamilienhauses: Weitere explosive Substanzen in Brühl sichergestellt

Nach Explosion im Obergeschoss eines Rheinbacher Einfamilienhauses : Weitere explosive Substanzen in Brühl sichergestellt

Die Polizei hat die Brühler Wohnung des Mannes durchsucht, der im Haus seines Vaters in Rheinbach mit Chemikalien experimentiert hatte. Dabei wurden weitere Substanzen sichergestellt.

Nach der Explosion in einer Rheinbacher Wohnung am Freitagmorgen hat die Bonner Polizei bei einer weiteren Durchsuchungsaktion in Brühl in der Nacht zu Samstag weitere Chemikalien und Substanzen sichergestellt. Durchgeführt hatten diese Durchsuchung Kriminalbeamte der Bonner Polizei und Spezialkräfte des Entschärferdienstes der Bundespolizei.

63-Jähriger liegt nach Explosion im Krankenhaus

Die Wohnung in Brühl gehörte jenem 63-Jährigen Mann, der sich am Tag zuvor bei der Explosion im Obergeschoss eines Rheinbacher Einfamilienhauses verletzt hatte und weiter im Krankenhaus befindet. Nach bisherigem Ermittlungsstand der Polizei hatte er in einem Zimmer mit chemischen Substanzen experimentiert. Am Montag zeugten noch zerbrochene Fensterscheiben, die teils mit OSB-Platten verhängt waren, von der Explosion. Wie der GA erfuhr, handelt es sich bei dem Rheinbacher Einfamilienhaus um das Haus des Vaters des 63-Jährigen.

Einfamilienhaus in Rheinbach gehört Vater des 63-Jährigen

Laut Polizei kann nach dem bisherigen Ermittlungsstand nicht ausgeschlossen werden, dass der 63-Jährige aus beruflichen Gründen mit den Substanzen umging. Hinweise auf eine mögliche Gefährdung Dritter hätten sich allerdings nicht ergeben. Die Ermittlungen dauern aber weiter an.

Die Rheinbacher Feuerwehr war am Freitagmorgen zu dem Einsatz alarmiert worden: „Das Alarmstichwort lautet Kleinbrand mit Rauchentwicklung“, erklärt Katarina Knoch, Sprecherin der Rheinbacher Feuerwehr, auf Anfrage. Nach Eintreffen habe man die betroffenen Räumlichkeiten erkundet und den Verletzten betreut. „Da sich um eine Explosion gehandelt hatte, es aber keinen Brand und für die Feuerwehr auch sonst nichts Weiteres zu tun gab, haben wir die Einsatzstelle sofort der Polizei übergeben“, so Knoch weiter. voa