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Hockey: Oberhausen ist eine Nummer zu groß

Hockey : Oberhausen ist eine Nummer zu groß

Hockey-Zweitligist Bonner THV geht mit einer Niederlage in die kurze Weihnachtspause. Gegen den Oberhausener THC verlor die Mannschaft von Trainer Rüdiger Hänel mit 4:8. Die Damen des Bonner THV holten im vorletzten Spiel des Jahres mit dem 1:1 beim HTC Rot-Weiß Velbert zumindest einen Punkt.

In der Oberliga mussten die Herren des HTC Schwarz-Weiß Bonn beim 5:8 gegen den THC Bergisch Gladbach ebenfalls einen Dämpfer hinnehmen.

Bonner THV - Oberhausener THC 4:8 (1:4): In einem intensiven Spiel mussten die Gastgeber schnell die Klasse des Gegners anerkennen. "Oberhausen war immer einen Tick schneller. Wir haben es dagegen nicht geschafft, an unsere Grenzen zu gehen. Der Sieg des THC geht deshalb in Ordnung", meinte BTHV-Coach Rüdiger Hänel. Nur Mitte der zweiten Halbzeit keimte in der BTHV-Halle Hoffnung auf, als die Hausherren durch drei Treffer von Louis Bahlmann und das Tor von Kapitän Florian Pohlmann bis auf 4:5 herankamen. Die ultimative Lösung, nach dem 4:6 einen fünften Feldspieler auf Kosten des Torhüters in die Schlacht zu werfen, bestraften die Oberhausener schließlich mit zwei Kontertoren.

HTC Rot-Weiß Velbert - Bonner THV 1:1 (0:0): Nachdem die Gäste insgesamt zehn Strafecken über sich ergehen lassen mussten, zeigte sich BTHV-Damencoach Jan Henseler mit dem Erreichten zufrieden. "Mit dem einen Punkt gegen den erwartet unangenehmen Gegner können wir gut leben", meinte Henseler, der insbesondere Torfrau Jule Hänel ein gutes Zeugnis ausstellte. Die 1:0-Führung durch Laura Welsing in der 52. Minute glichen die Gastgeberinnen im direkten Gegenzug aus.

HTC Schwarz-Weiß Bonn - THC Bergisch Gladbach 5:8 (2:4): Eine Schwächephase zur Mitte der zweiten Hälfte kostete den HTC den durchaus möglichen Erfolg. Nach zwei Treffern durch Jean Davide Koch zum 2:1 ließ die Konzentration in der Mannschaft von Thomas Wiening rapide nach. Der Zwischenspurt, der die Hausherren nach einem 2:7-Rückstand noch bis auf 5:8 herankommen ließ, kam am Ende zu spät. Neben Koch, der insgesamt viermal traf, trug sich bei den Schwarz-Weißen auch noch Marius Romer in die Torschützenliste ein.