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Weihnachtsgeschenke für Kinder im Jugendheim Probsthof: Aktion Wunschbaum gestartet

Weihnachtsgeschenke für Kinder im Jugendheim Probsthof : Aktion Wunschbaum gestartet

100 Kinder des Kinder- und Jugendheims Probsthof haben ihre Wünsche auf Zettel geschrieben. Sie hängen in sechs Geschäften in Oberkassel.

In bester rheinischer Tradition, nämlich zum dritten Mal, rufen Mitglieder der Werbegemeinschaft Oberkassel (WOK) in diesem Jahr zur „Aktion Wunschbaum“ auf. Das große Ziel dieser Aktion ist es, Weihnachtsgeschenke für 100 Kinder des Kinder- und Jugendheims Probsthof in Niederdollendorf zu sammeln. Wer wissen will, was die Kinder sich vom Christkind wünschen, muss sich die grünen Zettel ansehen. Denn die Kinder und Jugendlichen des Probsthofes haben ihren Weihnachtswunsch auf Wunschkarten geschrieben, die in den beteiligten Geschäften oder Firmen – Herzklopfen, Savvy Nosh, Parfümerie Becker, Friseur Lohr, „Kaffee schmeckt“ und TKS Tennisschule, die alle in Oberkassel ansässig sind – ab sofort an weißen Wunschbäumen dieser Geschäfte hängen.

„Wir haben die Wunschkarten rein zufällig an die sechs beteiligten Geschäfte verteilt“, erklärt Christian Schönen, Schriftführer der Werbegemeinschaft Oberkassel. Die Kunden der Geschäfte suchen sich eine beliebige Karte aus und besorgen für das Kind das entsprechende Geschenk, das das Kind auf den Zettel geschrieben hat. Die Preisklasse der Präsente liegt zwischen 30 und 40 Euro. „Auch wenn das hochpreisig klingt, wir wollten damit verhindern, dass nur billige Ramschware abgegeben wird“, sagt Schönen.

Die Geschenke werden alle bis zum 10. Dezember bei „Herzklopfen“ in der Königswinterer Straße 669 unter einem großen, weißen Weihnachtsbaum gesammelt. Am 15. Dezember soll dann eine große Übergabe an die Vertreter des Probsthofes erfolgen, die dann ihrerseits die Kinder zu Weihnachten damit beglücken werden.

Der Run auf die Karten hat bereits am Starttag der Aktion eingesetzt. „Wir mussten ziemlich schnell die Kunden bitten, nur jeweils eine Karte mitzunehmen“, so Schönen. „Das zeigt uns wiederum, dass die Bereitschaft in der Bevölkerung sehr groß ist, regional zu unterstützen.“ Deshalb planen die Macher, im nächsten Jahr mehr Wunschkarten zuzulassen, um Kindern in einem zweiten Jugendheim ebenfalls Weihnachtswünsche zu erfüllen.