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Umzüge in Bonn: Stadt Bonn bietet Unterstützung bei Umsetzung großer Martinszüge an

Umzüge in Bonn : Stadt Bonn bietet Unterstützung bei Umsetzung großer Martinszüge an

In den Diskussionen um die diesjährigen Martinszüge ist die Bonner Stadtverwaltung am Montag auf die Veranstalter größerer Martinszüge mit mehr als 2500 Teilnehmern zugegangen und hat ihnen angeboten, die Durchführung ihrer Umzüge vor Ort zu unterstützen.

Wie die Stadt mitteilte, werde man den Organisatoren größerer Züge ein „Beratungsangebot“ machen. Worin genau die Unterstützung und Beratung bestehen könnten, ließ die Stadtverwaltung in ihrer Pressemitteilung offen. Oberbürgermeisterin Katja Dörner ließ darin erklären, man wolle ermöglichen, für die Kinder in Bonn doch noch einen großen Martinszug zu realisieren.“

Wie berichtet, hatte die Stadtverwaltung zunächst für sämtliche Martinszüge im Stadtgebiet sowohl eine Maskenpflicht als auch die 3G-Regel per Allgemeinverfügung festschreiben wollen. Beides galt bis Anfang Oktober per Landesverordnung nur für Freiluft-Veranstaltungen ab 2500 Teilnehmern.

Anfang Oktober strich das Land dann die Maskenpflicht im Freien gänzlich, wiederum eine Woche später gab die Stadt Bonn bekannt, dass es für die Martinszüge unterhalb der Zahl von 2500 Teilnehmern die genannten Auflagen doch nicht geben werde. 3G hingegen gilt für größere Züge weiterhin. Kontrollieren sollen die Einhaltung die Veranstalter. Das Stadtdekanat hatte den zentralen Bonner Martinszug vor diesem Hintergrund abgesagt.