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Neuer Trainer bei den Telekom Baskets im Gespräch: Kommt Iisalo nach Bonn?

Neuer Trainer im Gespräch : Angeln sich die Baskets Iisalo?

Die Telekom Baskets Bonn stehen offenbar vor Verpflichtung des finnischen Top-Trainers Tuomas Iisalo. Diese Saison hatte er die Merlins Crailsheim in den Playoffs geführt.

Den Telekom Baskets ist offenbar ein Coup gelungen. Nach einer schwierigen Saison steht der Bonner Basketball-Bundesligist, glaubt man dem stets gut informierten Basketball-Portal Sportando, vor der Verpflichtung des finnischen Trainers Tuomas Iisalo, der die Merlins Crailsheim in die Playoffs geführt hat. Bei der Wahl zum Trainer des Jahres landete er nur knapp hinter John Patrick, dem Cheftrainer des Hauptrundenersten Riesen Ludwigsburg. Iisalo machte in dieser Saison nicht zum ersten Mal durch eine gute Mannschaftszusammenstellung und ein gutes Händchen bei der Rekrutierung seiner Spieler auf sich aufmerksam.

Es würde passen. Iisalo bringt mit, was die Baskets sich wünschen. Er hat aus überschaubaren Mitteln viel gemacht bei den Schwaben, mit denen er nach der Saison 2017/18 in die Bundesliga aufgestiegen war. Er hat eine Philosophie, die zu Bonn passen könnte. Und wenn die Baskets sich von Cheftrainer Will Voigt trennen sollten, nachdem sie in den vergangenen Jahren ungewöhnlich viele Trainerwechsel erlebt haben, müsste die Gründe für den neuerlichen Wechsel überzeugend beziehungsweise der Nachfolger ein "dicker Fisch" sein. Ein solcher ist der 39-Jährige, der 57 Länderspiele für sein Heimatland bestritten hat. In Crailsheim arbeitete er zusammen mit seinem Bruder Joonas als Co-Trainer. Schon vor den Playoffs hatte er bekanntgegeben, dass er die Merlins zum Saisonende verlässt.

Bei den Telekom Baskets war am Abend niemand zu erreichen. Präsident Wolfgang Wiedlich hatte allerdings zuletzt gesagt, dass die Vertragssituation eine Trennung von Voigt, der während der Saison zum zweiten Mal als "Feuerwehrmann" in einer brisanten Situation auf dem Hardtberg anheuerte, zulässt. Und wie man hörte war die Chemie zwischen Trainer und Spielern nicht die allerbeste. Nicht die besten Voraussetzungen für eine Saison, in der die Baskets nach zwei mageren Jahren dringend eine erfolgreichere Spielzeit benötigen.