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Podiumsdebatte im Kleinen Theater: Politiker diskutieren vor der Wahl in Bad Godesberg

Podiumsdebatte im Kleinen Theater : Politiker diskutieren vor der Wahl in Bad Godesberg

Das Generationennetzwerk Bad Godesberg und das Kleine Theater veranstalten am 22. August eine Podiumsdiskussion mit örtlichen Politikern.

Vor der Bundestagswahl am 26. September wird es eine für Bad Godesberg zentrale Podiumsdiskussion mit den örtlichen Politikern geben: und zwar am Sonntag, 22. August, ab 12 Uhr auf der Außenbühne des Kleinen Theaters, Koblenzer Straße 78. Bei Regen wechselt man ins Haus. Es gilt das Hygienekonzept für Veranstaltungen des Kleinen Theaters. Veranstalter sind das Generationennetzwerk Bad Godesberg, also der Zusammenschluss aus Begegnungsstätten und Quartiersmanagements im Stadtteil, sowie das Kleine Theater. Aufs Podium geladen ist jeweils ein Vertreter der in die Bezirksvertretung gewählten sieben Parteien.

„Wir werden fragen, wo Bad Godesberg heute genau steht. Und wir werden das Publikum mit einbeziehen“, erklärt Hergard Nowak für das Netzwerk, das seit Jahren in den Ortsteilen den Bürgerdialog Herzenssprechstunde veranstaltet. „Unser Haus öffnet sich wie vor der Kommunalwahl 2020 auch vor der Bundestagswahl gerne wieder für eine politische Diskussion über die Themen, die die Bürger interessieren“, sagt Frank Oppermann für das Kleine Theater.

Das Netzwerk ist inzwischen um ein Mitglied angewachsen. „Wir freuen uns über den Eintritt des Hauses der Familie (HdF). So engagierte Leute und Einrichtungen können wir für unsere generationenübergreifende Arbeit gut gebrauchen“, erklärt Netzwerksprecherin Nowak und erinnert daran, dass die Herzenssprechstunde im Herbst schon zu Gast im Plittersdorfer HdF war. Dessen Leiterin Katharina Bete sagt: „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, im Netzwerk mitzuarbeiten.“ Alle hier beteiligten Einrichtungen wirkten mit wichtigen Angeboten in die Gesellschaft hinein. „Da ist eine Vernetzung genau der richtige Weg zu kooperieren“, so Bete. Denn alle Einrichtungen hätten ein Ziel: die Generationen zusammenzubringen.

Ähnliche Erfahrungen in der Pandemie

Letztlich einen sie aber auch die gleichen Erfahrungen und Probleme in der Pandemie. Davon berichteten in der vergangenen Netzwerksitzung Hergard Nowak (OT Duerenstraße), Marisa Esposito (Begegnungsstätte Utestraße), Ines Jonas (Quartiersmanagement Lannesdorf und Obermehlem), Anni Merzbach (Nachbarschaftszentrum Frankengraben), Frank Wilbertz (Quartiersmanagement Pennenfeld) sowie Katharina Bete (HdF). Die Situation entwickle sich für Begegnungsstätten und Quartiersmanagements jeden Tag neu, sodass den Leitungen ein permanentes Vergleichen der Vorschriften, eine laufende Flexibilität in der Ausführung und immer wieder geänderte Planungen abverlangt würden.

Die Nutzer der Einrichtungen wiederum wünschten sich zumeist die Rückkehr zum „normalen Programm“, erzählten Esposito und Jonas. Die Leitungen seien jedoch dafür verantwortlich, dass bei allen Angeboten Schutzregelungen eingehalten werden, erläuterte Wilbertz. Zum Teil habe man in den langen Pandemiemonaten auch den Kontakt zu einigen Nutzern verloren, klagte Merzbach. Und in der Gewinnung von Ehrenamtlichen müsse man zum Teil wieder bei null anfangen. „Wir haben nicht weniger als sonst gearbeitet, sondern mehr“, waren sich alle Netzwerkmitglieder einig. Mit der zentralen Podiums- und Publikumsdiskussion vor der Bundestagswahl am 22. August wolle man nun auch wieder das gemeinsame Programm sozialer Einrichtungen im Stadtteil ankurbeln.

Anmeldung zur Diskussion nur mit Kontaktdaten: Haus der Familie, Tel. 0228-37 36 60, E-Mail: info-hdf@ekir.de, oder über die Homepage: www.hdf-bonn.de, Kursnummer R2028, "Podiumsdiskussion vor der Bundestagswahl".