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Königswinter: Feuerwehr rückt zu Gasalarm aus - vier Verletzte

Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz : Vier Verletzte bei Kohlenstoffmonoxid-Austritt in Königswinter

Feuerwehr und Rettungsdienst sind am Sonntagabend zu einem Gasalarm nach Königswinter-Heisterbacherrott ausgerückt. In einem Wohnhaus war Kohlenstoffmonoxid ausgetreten, die Bewohner hatten über Übelkeit geklagt.

Durch ausgetretenes Kohlenstoffmonoxid sind am Sonntagabend vier Familienmitglieder in Königswinter-Heisterbacherrott verletzt worden. Rettungskräfte brachten die zwei Erwachsenen und die zwei Kinder in Krankenhäuser.

Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben gegen 22.15 Uhr zu einem Gasalarm an die Dollendorfer Straße ausgerückt. Die Bewohner eines Wohnhauses, zwei Erwachsene und zwei Kinder, hatten zuvor zuvor den Rettungsdienst benachrichtigt, da sie über Übelkeit klagten.

Als der Rettungsdienst eintraf, schlugen die Kohlenstoffmonoxid-Warngeräte der Einsatzkräfte an. Diese benachrichtigten die Feuerwehr und evakuierten die Personen. Insgesamt wurden vier Personen verletzt, die teilweise mit Sauerstoff versorgt werden mussten. Notärzte behandelten die vier Verletzten vor Ort. Die Blutkonzentration war hoch, sodass alle vier in Kliniken gefahren wurden.

Die Feuerwehr erkundete das Haus und führte Messungen durch. Mit speziellen Messgeräten konnte eine erhöhte CO-Konzentration bestätigt werden. Wie Mark Neunkirchen, der stellvertretende Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter, mitteilte, war der Auslöser der Vergiftungserscheinungen ein kleiner Propangasofen, der im Erdgeschoss des Hauses stand und aus dem Kohlenstoffmonoxid austrat. Das unsichtbare Gas konnte sich durch Holzschächte im ganzen Haus verteilen. Die Rettungskräfte entfernten den Ofen, brachten ihn nach draußen und lüfteten das Haus.

Vor Ort waren außerdem Einheiten der Feuerwehren Königswinter, Ölberg, Oberdollendorf, Ittenbach und Bockeroth. Die Dollendorfer Straße war für die Dauer des Einsatzes bis etwa 23.30 Uhr für den Verkehr gesperrt.