Drohende Engpässe im Sommer Sicherheitsdienst am Flughafen Köln/Bonn bekommt Verstärkung

Köln/Bonn · Viele Reisende denken noch mit Schrecken an den Sommer des vergangenen Jahres, wo es an den Flughäfen lange Schlangen vor den Sicherheitskontrollen gab. Am Flughafen Köln/Bonn soll das in diesem Sommer anders sein.

 So reibungslos wie in den Osterferien will die Bundespolizei die Sicherheitskontrollen auch in der Sommerreisezeit gestalten.

So reibungslos wie in den Osterferien will die Bundespolizei die Sicherheitskontrollen auch in der Sommerreisezeit gestalten.

Foto: Ralf Klodt

Ein zweiter Sicherheitsdienstleister soll am Flughafen Köln/Bonn dafür sorgen, dass es in der Sommerreisezeit nicht wieder zu langen Schlangen vor den Sicherheitskontrollen kommt. „Wir machen das vorsorglich“, sagte Christian Tiemann, Sprecher der Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn. Nachdem die Sicherheitskontrollen in den Osterferien reibungslos verlaufen seien, sei es zuletzt mindestens zweimal zu langen Warteschlangen gekommen. Neben Securitas soll die hessische Firma I-Sec zum Einsatz kommen, die bereits an den Flughäfen Frankfurt und Bremen für die Kontrolle der Passagiere zuständig ist.

Obwohl Securitas zugesagt habe, so Tiemann, dass es genügend personelle Kapazitäten gebe, sei es am vergangenen Montag zu Wartezeiten von 55 Minuten und in der Woche davor zu einer Wartezeit von 90 Minuten gekommen. Als Grund habe Securitas Krankheitsfälle und Probleme mit der Personalplanungssoftware angegeben. Deshalb habe die Bundespolizei mit Billigung des Bundesbeschaffungsamtes jetzt I-Sec beauftragt. Wann die Firma genau beginne, stehe noch nicht fest. Die Sicherheitskontrollen sind eine hoheitliche Aufgabe, die in der Regel an private Dienstleister vergeben wird.

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